Volvo bringt selbstfahrende Autos auf die Straßen

Volvo prescht wie andere Autohersteller im Wettbewerb um selbstfahrende Wagen voran. Schon im kommenden Jahr starten die Skandinavier ein Projekt, das zeigen soll, wie sicher die Fahrzeuge sind.

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Rabatte auf’s Handy

“Facebook Deals” bringt Rabatte und Sonderangebote aufs Handy. Der Dienst Facebook „Deals“, den Mark Zuckerberg in den USA vorgestellt hat, ist ein neuer Dienst, mit dessen Hilfe Facebook Nutzer von ihren Mobil Geräten wie Smartphone-Handys oder Tablet PCs aus über die Schnäppchen in ihrer unmittelbaren Umgebung informiert werden können. Facebook Deals wird zunächst nur für die USA zur Verfügung stehen und erst später nach Deutschland kommen. Mit mehr als 500 Millionen Nutzern ist Facebook momentan das größte Social Network der Welt. Bislang sind es schon 200 Millionen Mitglieder, die das Social Network auch von ihrem Handy aus nutzen. Einen Vorgeschmack auf das was die Nutzer des Dienstes „Deals“ erwarten können gab man mit dem Überblick über 20 Partner, die mit ihrem besonderen Angeboten die Facebook Nutzer für Facebook Deals begeistern sollen. So bietet beispielsweise die Handelskette H&M oder das Unternehmen American Eagle Oufitters den Facebook Nutzern einen Rabatt von 20%. McDonalds oder Starbucks hingegen, spenden für jeden neuen „Deals“ Nutzer einen Dollar zugunsten wohltätiger Zwecke.

Rabatte und Sonderangebote sollen neue Nutzer für Facebook Deals begeistern

Die Modekette GAP stellt für die ersten 10.000 Facebook Nutzer die sich bei der Modekette eingecheckt haben je eine gratis Jeans zur Verfügung. Waren bislang die Facebook Möglichkeiten von Nutzern über Mobile Geräte wie dem Apple iPhone, den Android Smartphones oder den Symbian Handys von Nokia eher auf die verschiedenen Statusmeldungen beschränkt, wird ein solcher Dienst auch einen nennenswerten Vorteil für die Dienst Nutzer mit sich bringen. Man wolle mit den Bedürfnissen der Mitglieder Schritt halten teilte Mark Zuckerberg mit. Dieses ist auch der Grund dafür das weitere neue Apps und Neuerungen für die mobile Facebook Nutzung angekündigt wurden.

Facebook Places und Facebook Deals werden eng zusammenarbeiten

Der Dienst „Deals“ wird eng mit dem Dienst „Facebook Places“ zusammenarbeiten, den wir schon vor einiger Zeit vorbestellt haben. Beim Dienst Facebook Places hat es allerdings in Deutschland noch einige Zurückhaltung gegeben. Diese ist ähnlich wie beim Google Dienst Street View, der auch nicht überall gutgeheißen wurde. Es steht allerdings schon jetzt fest, dass Facebook Deals auch nach Deutschland kommen wird. Schon jetzt werden erste Gespräche mit potenziellen Partnern geführt. Nur ein genauer Starttermin steht für den Dienst in Deutschland noch nicht fest.

via: http://www.tagesspiegel.de/medien/

Lenkrad-Vibrator weist Autofahrern den Weg

Navigations-Interface. Wer nicht hören will, darf fühlen: Mit vibrierenden Knöpfen am Lenkrad wollen Forscher die Navigation im Straßenverkehr verbessern. Der Fahrer muss sich nicht mehr auf Stimme oder Display des GPS-Geräts konzentrieren, sondern kann seinen Tastsinn benutzen.

Auf wie vielen Kanälen kann ein Mensch zugleich kommunizieren? Der moderne Büroarbeiter von heute scheint da kaum Grenzen zu kennen. Telefonhörer am Ohr, Blackberry in der Hand, blinkendes Instant-Messenger-Fenster auf dem Monitor und dann noch den Kollegen Handzeichen geben – Multitasking ist für immer mehr Menschen Alltag.

Testperson am Fahrsimulator: Richtungshinweise an die Daumen

Auch beim Autofahren müssen mehrere Tätigkeiten und Wahrnehmungen parallel gemeistert werden. Wer dann noch zusätzlich telefoniert und seinen Lieblingssong auf dem MP3-Player sucht, erhöht nachweislich sein Unfallrisiko. Psychologen der University of Utah in Salt Lake City setzen deshalb auf einen neuen Informationskanal, um Autofahrer vor einer Überforderung zu bewahren.

Statt von der Stimme oder dem Display eines Navigationsgeräts wurden Testpersonen via Trackball am Lenkrad darüber informiert, wann sie rechts oder links abbiegen sollten. Ein solcher Trackball ist in manche Laptoptastaturen integriert. William Provancher und seine Kollegen montierten zwei davon an das Lenkrad eines Fahrsimulators. Durch minimale Bewegungen zeigten die beiden Minihebel den darauf liegenden Daumen die Fahrtrichtung an.

Die Forscher stützten sich bei dem Experiment auf das sogenannte Modell multipler Ressourcen. Darin werden die Sinne Sehen, Hören und Berührung als verschiedene Ressourcen betrachten, die Informationen ans Gehirn liefern. Die Kapazität jeder einzelnen Ressource sei begrenzt, erklärt Provancher. „Laut Theorie kann man mehr Informationen weiterleiten, wenn man mehrere verschiedene Kanäle dafür benutzt.“ Der Tastsinn bleibe beim Autofahren bislang nahezu ungenutzt.

Deutlich geringere Fehlerquote

Die Ergebnisse der Studie sprechen für das Ressourcenmodell: Testpersonen bogen in nur 74 Prozent der Fälle richtig ab, wenn sie zugleich telefonierten und das Navigationsgerät wie üblich per Stimme und Display die Richtung angab. Kamen die Informationen hingegen via Trackball am Lenkrad an, fuhren die Testpersonen zu 98 Prozent richtig, obwohl sie auch dabei telefonierten.

„Man kann nicht auf zwei Dinge zugleich schauen“, sagt Provancher. Die auf Berührung basierende Kommunikation sei viel besser, als zwischen Straße und GPS-Display hin- und her zu wechseln.

Die Studie belege jedoch nicht, dass es sicher sei, beim Autofahren zu telefonieren, betonen die Wissenschaftler. Grundsätzlich könne das neue Tast-Interface aber Fahrern helfen, die ohnehin laufend akustischen und visuellen Ablenkungen ausgesetzt seien. Die Technik könne die Navigation sicherer machen, sagt Provancher. Sie biete auch Chancen für Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung. Der Forscher kann sich beispielsweise vorstellen, Blindenstöcke mit Trackballs zu bestücken, um Blinden die Orientierung zu erleichtern.

via: www.spiegel.de/wissenschaft/

Magazin fürs «Social Web»

Das iPad wird sozial: Die Nachrichtenflut von Twitter, Facebook und Co. kennt keine Grenzen. Flipboard, eine neue App für das iPad, räumt auf, und macht eine Art digitale Zeitung daraus. Die Nutzer sollen damit endlich den Überblick behalten.

Flipboard macht es möglich, das «Social Web» mit Twitter, Facebook und Nachrichten auf die gleiche Weise durchzublättern wie eine Zeitschrift. Die bislang nur in langen Listen verfügbaren Statusmeldungen und Mitteilungen der sozialen Netzwerke ordnet Flipboard auf einer Magazinseite an, zweispaltig und in einem aufgelockerten Layout. Enthält ein Facebook-Eintrag oder Tweet einen Link auf ein Foto, ein Video oder eine Webseite, werden diese Inhalte in die Flipboard-Seite eingebunden. Somit sieht der Leser auf einen Blick viel mehr als nur die dürre 140-Zeichen-Botschaft mit ihren oft kryptischen Hyperlinks.

Flipboard bezeichnet sich als weltweit erstes Magazin fürs «Social Web». Zwar gibt es bereits andere Versuche, aus Twitter-Beiträgen eine Art Social-Media-Zeitung zu erstellen, etwa die Web-Anwendung Twittertim.es. Das intuitive Umblättern, ein übersichtliches Layout und die ansprechende Darstellung von Fotos bringt die neue App aber näher an die Lese-Erfahrung von gedruckten Medien heran. Der Vorstandschef des gleichnamigen Unternehmens, Mike McCue, erklärte zum Start der Anwendung: «Wir sind überzeugt, dass die zeitlosen Prinzipien von Print das Rauschen in den sozialen Medien verringern können und ihren optischen Reiz verstärken.»

Das Magazin wird allerdings nicht von Redaktionen zusammengestellt, sondern von den Nutzern – also von allen, die in den persönlichen Kreis von Kontakten aufgenommen wurden. Sie verweisen zwar oft auf Angebote von Online-Medien. Zugleich könnte die App ein Anreiz für Medienverlage sein, mit eigenen attraktiven Angeboten ihr Publikum zu sichern und damit Abo- oder Werbeeinnahmen zu erzielen.

Zunächst allerdings fiel das Programm aber dem eigenen Erfolg zum Opfer. Die App löste bei der Einführung am Mittwoch derart großes Interesse aus, dass der Dienst erst einmal seine Grenzen erreichte. Die Anwendung ließ sich zwar herunterladen und installieren. Der Flipboard-Server akzeptierte aber nur eine begrenzte Zahl von Anmeldungen für Twitter und Facebook. Enttäuschte Nutzer sprachen daraufhin vom «Flopboard».

Unternehmenssprecherin Marci McCue antwortete auf eine Anfrage nach der Server-Kapazität, das Unternehmen arbeite an einer Erweiterung. Für neue Nutzer gebe es eine Warteschlange, bis sie ihre Twitter- oder Facebook-Accounts anmelden könnten. Zur Zahl der Downloads am ersten Tag machte McCue keine Angaben.

Die Software fürs iPad wird kostenlos angeboten. Das Unternehmen will Erlöse erzielen, indem beim Flipboard-Blättern ganzseitige Anzeigen auf dem iPad platziert werden. Das Flipboard-Projekt will auch weitere beliebte Orte im Netz integrieren, etwa das Fotoportal Flickr oder den Lokalisierungsdienst FourSquare.

via: news.de/dpa

Microsoft bringt eigene Smartphones

«KIN»-TELEFONE. Aus dem Gerücht wird nun Gewissheit: Microsoft bringt eigene Smartphones auf den Markt und zielt damit auf die Generation Facebook. Navigiert wird auf dem Kin nicht mehr über ein Menü, sondern über die Inhalte aus sozialen Netzwerken.

Das als «social phone» bezeichnete Mobilfunkgerät mit dem Namen Kin ist auch das erste Windows-Telefon, das die Musik-Player-Technologie Zune zum Abspielen von Musik und Videos enthält. In den USA soll das Kin bereits im Mai in den Handel kommen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird das Gerät über Vodafone ab Herbst exklusiv vertrieben.

Loop, Spot und Studio für die mobile Erlebniswelt

«Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir speziell für die neue Generation von Nutzern eine mobile Erlebniswelt entwickelt – ein Handy, mit dem sie jeden Moment ihres Lebens mit anderen teilen können», sagt Microsoft-Manager Robbie Bach. Statt über Menüs und Icons soll der Nutzer mit Kin eher durch bestimmte Themen wie Kontakte, Bilder und Textnachrichten navigieren und damit ohne Umwege mit seinen Netzwerken in Kontakt bleiben.

Der Startbildschirm des Kin wird Loop heißen, hier stehen immer die aktuellsten Informationen aus den sozialen Netzwerken, in denen der Nutzer aktiv ist. Er wählt dazu einfach aus seinen Kontakten oder Freunden aus und bekommt deren Nachrichten, Bilder oder Status-Updates priorisiert auf dem Loop angezeigt. Über «Kin Spot» kann der Nutzer wiederum selbst seine wichtigsten Udpates veröffentlichen und versenden.

via: News.de

Das Handy wird zum Welt-Wissensfenster

Handy-Anwendung Wikitude: Smartphones verknüpfen Positionsdaten und Web-Wissen. Augmented Reality, die erweiterte Realität, sei die nächste technische Revolution, sagen Experten. Dabei ist sie längst da: Es gibt bereits Handy-Programme, die GPS-Informationen, Handy-Bilder und das Wissen des Web zu ganz neuen Anwendungen verknüpfen. Nur eine fehlt noch.

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Stellen Sie sich vor, Sie haben einen neuen Job in einer anderen Stadt gefunden. Wollen sich einige Wochen vor ihrem ersten Tag in der neuen Firma schon mal einen Eindruck davon machen, was Sie in Zukunft erwartet. Also besteigen Sie frühmorgens ein Flugzeug, das Sie in Ihre künftige Heimat bringen soll.

Vor ihnen schlüpft ein Fluggast durch die Sicherheitskontrolle, mit einem schicken kleinen Köfferchen. Genau so einen wollten Sie auch schon immer haben: Groß genug, um Wechselwäsche für zwei Tage aufzunehmen, und dabei immer noch so klein, dass ihn jede Airline als Handgepäck zulässt. Was mag das nur für ein Modell sein?

Kein Problem. Sie machen einfach per Handy einen Schnappschuss von dem Köfferchen, schicken das Bild ins Netz. Wenige Minuten später ploppt eine Meldung aufs Handy-Display: Produkt gefunden. Sie öffnen die Nachricht und siehe da, das gesuchte Gepäckstück ist ein Coleman-Koffer aus den USA. Die sind in Deutschland schwer bis gar nicht zu bekommen, was allerdings kein Problem darstellt. Der Produktsuchdienst bietet Ihnen an, den Koffer bei einem US-Händler zu bestellen, der auch nach Deutschland liefert.

Diesen Service gibt es bereits. Angeboten wird die Produktsuche per Foto von Amazon. Die iPhone-Applikation des Versandhändlers findet, vom Gartenstuhl bis zum Camcorder, tatsächlich recht zuverlässig Produkte, die man mit der Handy-Kamera abgelichtet hat und bietet diese, sofern im Amazon-Portfolio vorhanden, zum Kauf an.

Ein Navi, das keine Karte braucht

Am Zielflughafen angekommen, gehen Sie zum Schalter einer Mietwagenfirma und lassen sich die Schlüssel für das online reservierte Auto aushändigen. Das Angebot, gegen Aufpreis ein Navigationsgerät hinzuzubuchen, schlagen Sie aus. Den richtigen Weg vom Flughafen in die Stadt kennt die Navigationssoftware ihres Handys mindestens genauso gut. Auch die Schleichwege um die Staus auf der Stadtautobahn herum kann es ihnen zeigen, nachdem es sich die aktuellen Verkehrsmeldungen aus dem Web gefischt hat.

Möglichkeiten, dieses Szenario umzusetzen, gibt es reichlich, denn für GPS-Smartphones gibt es – von Roadee für 1,59 bis Tomtom für 100 Euro – eine Vielzahl unterschiedlicher Navigationsprogramme. Die Möglichkeit zur Stauumfahrung ist bisher allerdings noch selten, wird auf dem iPhone aber beispielsweise von Navigon angeboten. Googles kostenlose Navigationssoftware, die in den USA bereits erhältlich ist und die sicher auch bald in Europa eingeführt werden dürfte, wird solche Funktionen ebenfalls beherrschen. Allerdings nur auf Handys mit Googles Android-Betriebssystem.

Besonders reizvoll am Google-Navi ist, dass es auch Googles Streetview-Bilder einbindet. So muss man sich nicht nur anhand einer abstrakten Karte orientieren, sondern kann sich auch anzeigen lassen, wie das Ziel, zu dem man unterwegs ist, tatsächlich aussieht. Das ist viel plastischer als beispielsweise die Angabe einer Hausnummer.

Aber es geht noch viel intuitiver – und ganz ohne Karte. Die Navigationssoftware Wikitude Drive verabschiedet sich ganz von dem alten Navi-Konzept der digitalen Karte und blendet Routeninformationen direkt ins Bild der Handy-Kamera ein. So sieht man auf dem Bildschirm nicht etwa ein fotografiertes, sondern das aktuelle Realbild, in das Abbiegehinweise und Informationen eingeblendet werden. Das sieht aus wie die Projektionen, die man von den Head-Up-Displays in Flugzeugen kennt. Nur nicht so kompliziert.

Sightseeing und Bauchberuhigung

In der Stadt angekommen, verschaffen Sie sich mit Google Earth einen Überblick. Aus dem Internet haben Sie sich von der Website eines Heimatstadt-Fans eine Spaziertour durch die Innenstadt heruntergeladen und lassen sich von Ihrem Handy an den lokalen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen. Zwischendurch starten Sie Cyclopedia, eine Anwendung, die ihnen in Echtzeit auf dem Bildschirm anzeigt, vor welchen Sehenswürdigkeiten Sie gerade stehen. Kurze Erklärtexte zu den Gebäuden werden direkt ins Kamerabild eingeblendet, ein Klick darauf holt den entsprechenden Wikipedia-Eintrag hervor.

Das ist schön und macht hungrig. Aber wo ist das nächste Restaurant? Und kann man da auch wirklich gut essen? Das herauszufinden hilft “ Layar“ mit seiner eingebauten Suchfunktion. Ein paar Sekunden später werden auf dem Bildschirm acht Restaurants zur Auswahl angeboten. Sie entscheiden sich für die Trattoria Mama, nicht nur, weil die so schön nah ist, sondern auch, weil sie viele gute Bewertungen von Netznutzern bekommen hat. Die werden ihnen natürlich auch angezeigt. Die Mobil-Community „Foursquare“ zeigt Ihnen außerdem, dass auch zwei Ihrer Freunde hier regelmäßig essen gehen. Einer davon empfiehlt sogar ein besonderes Schmankerl von der Speisekarte.

Wohnungssuche in der erweiterten Realität

Aber eigentlich brauchen Sie ja eine Wohnung. Schön gelegen, hell und nicht zu weit von der Arbeit entfernt soll sie sein. Sie wollen schließlich auch mal mit dem Rad ins Büro fahren können. Im Handy rufen sie die Wohnungssuche auf, geben einen Radius von fünf Kilometern um ihre aktuelle Position ein und legen fest, dass sie eine 3,5-Zimmer-Wohnung suchen. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten. Sekunden später werden ihnen 27 potentielle künftige Bleiben auf dem Bildschirm angezeigt.

Wenn sie das Telefon in die eine oder andere Richtung schwenken, zeigt eine Art Mini-Radar, welche Wohnungen in dieser Richtung liegen. Im Süden wird gar nichts angeboten. Ach ja, da sind ja der Fluss und der Hafen, alles klar, da wohnt niemand. Aber dort im Westen, das sieht nett aus. Eine „lichtdurchflutete Traumwohnung“ wird da angeboten. Ganz schön teuer, aber das Bild des Wohnzimmers, das gleichzeitig auf dem Bildschirm eingeblendet wird, verspricht tatsächlich ein schickes Zuhause.

Auch ein Szenario wie dieses lässt sich mit „Layar“ durchspielen. Die Software bietet zwar eine manuelle ortsbezogene Google-Suche an, hat aber zusätzlich integrierte Spezialangebote wie eine Mietwohnungssuche, einen Architekturführer und ein Twitter-Modul, mit dem man sich Twitter-User in der Nähe anzeigen lassen kann.

Wo ist die nächste U-Bahn?

Nun gilt es noch, die Wohnung zu besichtigen. Laut Exposé liegt sie nur wenige Gehminuten von einer U-Bahn-Haltestelle entfernt. Warum also das letzte Geld für ein Taxi verpulvern? Nur, wo ist bloß die nächstgelegene U-Bahn-Haltestelle in Ihrer Nähe? Auch das weiß Ihr Handy. Ein Klick auf die U-Bahn-Anwendung “ Nearest Tube“ blendet auf dem Bildschirm Haltstellen ein, die Sie bequem zu Fuß erreichen können (bislang für einige Großstädte in unterschiedlichen Ländern). So finden Sie schnell und bequem den Eingang zum U-Bahn-Schacht. Wer sagt da noch, man brauche Stadtpläne?

Am Ziel angekommen, führt wieder das Handy-Navi zur Wohnungsbesichtigung. Die Genauigkeit der GPS-Daten ist schon lange gut genug, um damit nicht nur im Auto, sondern auch per Pedes auf dem rechten Weg zu bleiben. Und wer weiß, vielleicht ist die Besichtigung ja erfolgreich und sie können gleich damit anfangen, per Handy-Kamera und Designer-Software die Einrichtung der neuen Bleibe zu planen.

Am Ende dieses Tages in der erweiterten Realität steht auf jeden Fall die Erkenntnis, dass man auf Augmented Reality nicht mehr warten muss. Selbst die gezeigten Beispiele bilden nur einen kleinen Ausschnitt dessen ab, was tatsächlich angeboten wird. Ein Streifzug durch den App Store für das iPhone oder den Marketplace für Android-Handys fördert noch viel mehr Programme zutage, die sich erfolgreich daran versuchen, die reale Welt mit der virtuellen Welt der Informationen zu verweben. Android-Handys und vor allem das iPhone haben hier allerdings einen Vorsprung. Mobiltelefone anderer Hersteller sind bei weitem noch nicht so gut mit derartiger Software versorgt.

Was noch fehlt ist allerdings jemand, der die vielen Funktionen, die jetzt noch in Einzelprogrammen angeboten werden, zu einem allumfassenden Gesamtpaket schnürt. Ein Kandidat, der das wohl mit Leichtigkeit hinbekommen könnte, ist Google. Das Suchmaschinenunternehmen hat ein Handy-Betriebssystem, die größte Datensammlung der Welt und mittlerweile sogar eigenes Kartenmaterial und Navigationssoftware. Die Mitbewerber werden sich mächtig anstrengen müssen – und Datenschützer einmal mehr die berechtigte Frage stellen, wie viel ein einziges Unternehmen über die Menschheit wissen sollte.

Via: Spiegel Online

Eine neue Welt für Zeitschriften

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„Wired“ stellt iPad-Dummy vor. Das „Wired“-Magazin stellt in einem schicken Promo-Video eine Dummy-Version seiner iPad-App vor. „Es läuft gerade eine Revolution ab“, sagt Scott Dadich, der Creative Director der US-„Wired“, in dem Video. Gemeinsam mit Adobe wolle man eine „neue Welt für Zeitschriften“ entwickeln.

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Googles neue Strategie: „Mobile first“

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Google-Boss Eric Schmidt hat auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona eine neue Strategie ausgegeben: „Mobile First“. Google habe die besten Programmierer auf mobile Entwicklungen angesetzt. In spätestens drei Jahren würden mehr Smartphones in der Welt verkauft als Personalcomputer, so Schmidt. Die Geschwindigkeit, mit der Nutzer das mobile Web annehmen, sei achtmal schneller als beim stationären Internet.

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Es ist da

San Francisco (dpa) – Apple präsentiert Tablet-Computer „iPad“. Apple will mit einem neuartigen Tablet- Computer an den Erfolg des iPhone anknüpfen. „Wir nennen ihn iPad“, sagte Apple-Chef Steve Jobs am Mittwoch bei der Vorstellung des mit Spannung erwarteten Geräts in San Francisco.

Das iPad wird mit Fingergesten auf einem berührungssensitiven Bildschirm gesteuert. Im Gegensatz zu ultraleichten Laptops verfügt der Tafel-Computer nicht über eine Hardware-Tastatur. Texte werden wie beim Apple-Handy iPhone über virtuelle Tasten auf dem Display eingegeben.

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Apple will mit dem Gerät erneut den Markt aufmischen

Ähnlich wie das iPhone kann das iPad aus dem iTunes Store von Apple mit Videos, Musik und kleinen Programmen („Apps“) bestückt werden. Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen über 140 000 Anwendungen verfügbar. Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. „Das wird einen neuen Goldrausch für Entwickler auslösen“, sagte Jobs. Die „New York Times“ kündigte in San Francisco eine eigens für das iPad optimierte Anwendung an.

Das Google-Handy ist da

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Web meets phone: Sämtliche Gerüchte haben sich bewahrheitet: Am Dienstagnachmittag stellte Google in den USA sein eigenes Smartphone namens Nexus One vor. Das Gerät kommt mit 1 GHz-Chip – derzeit der schnellste auf dem Markt – und 512 MB Arbeitsspeicher auf den Markt. Betriebssystem ist Googles Android, als Schmankerl sind bereits Google-Features wie eine Navigationssoftware installiert – bei Apple muss man so etwas als App dazu kaufen. Laut Google trifft im Nexus One das Internet auf das Mobiltelefon: „Web meets phone“. Killer-Applikation ist die Spracherkennung

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