Fünf Trends, die unsere Städte für immer verändern werden

Mehr als 200.000 Menschen ziehen jeden Tag vom Land in die Stadt. Schon in drei Jahrzehnten, schätzen die UN, werden so viele Menschen in Ballungszentren leben wie heute auf dem ganzen Planeten. Wenn jeder von ihnen ein Auto mit zweistelligen Verbrauchswerten fährt, ist das die Horrorvorstellung für [Read more…]

Selbstreinigende Kleidung – nie wieder Jeans waschen

Forscher entwickeln selbstreinigende Stoffe. Warum Waschen bald überflüssig sein kann. Lästiges Waschen von schmutziger Wäsche kann demnächst der Vergangenheit angehören. Forscher haben nämlich jetzt Stoffe entwickelt, die man einfach nur in die Sonne halten muss, damit sie wieder sauber werden.

Eine auf Baumwolle aufgetragene Schicht winziger Partikel aus Titandioxid kann als Katalysator wirken und Schmutz auf dem Gewebe abbauen helfen. Sonnenlicht reicht aus, den Reinigungsprozess in Gang zu setzen. Über diese Entwicklung von Forschern aus Hongkong berichtet der Onlinedienst des Fachmagazins „Nature“.

Nie wieder waschen?

Die von Walid Daoud und John Xin von der Polytechnischen Universität in Hongkong entwickelte Beschichtung besteht aus einer feinen Kristallstruktur aus Titanoxid, die unter UV-Licht Elektronen freisetzt. Diese reagieren mit dem Luftsauerstoff. Dabei entsteht aggressiver freier Sauerstoff, der organische Verschmutzungen angreift.
Mit derartigen Kristallen beschichtete Stoffe weisen Schmutz und andere organische Verbindungen, Schadstoffe und sogar gefährliche Mikroorganismen ab. Da das Titanoxid nicht verbraucht wird, behält ein solcher Stoff seine Selbstreinigungskraft.

Von einem marktfähigen Produkt sind die beiden Wissenschaftler freilich noch weit entfernt. Ihnen gelang es bislang lediglich, die Titandioxidbeschichtung auf Baumwollstoff aufzutragen. Dazu tauchten sie Baumwollflicken kurz in einen dünnflüssigen Brei mit Titandioxidpartikeln, erhitzten den Stoff für 15 Minuten auf 97 Grad und kochten ihn anschließend drei Stunden in kochendem Wasser.ikoni

Die Zukunft der Arbeit

Zukunft des Arbeitsplatzes: Wo wir morgen produktiv sein werden. Wir befinden uns am Übergang von der Industrie- zur globalisierten Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft. Arbeitszeiten, Einkommen und Anstellungen sind keine festen Größen mehr auf dem Arbeitsmarkt. Individuelle Mobilität sowohl im Job als auch privat ist der Normalzustand.

Raumgrenzen scheinen sich aufzulösen. Während früher eine klare Trennung zwischen Arbeitsplatz und Wohnzimmer, Urlaub und Geschäftsreise, Freizeit und Arbeitszeit bestand, wird diese plötzlich durchlässig. Das Homeoffice findet schon längst nicht mehr nur zuhause statt. Parks, Flughäfen, der ICE oder ein Coffeeshop: Jeder Ort mit einem kabellosen Zugangspunkt ins Internet entwickelt sich gerade zum Zweit- oder Drittarbeitsplatz.

Mobiles Büro mit Schreibtisch am Fenster. Der Nissan NV 200.

Künftig geht es weniger darum, in nächster Nähe zum Autobahnkreuz zu wohnen – wichtiger wird es, an das Glasfasernetz angeschlossen zu sein. Laut einer Umfrage des Branchenverbands BITKOM ist das Homeoffice für 72 % aller Mitarbeiter ein Thema, bereits 10 % der Beschäftigten arbeiten regelmäßig von zuhause aus.

Arbeiten in der Gartenlaube: Das Bauunternehmen Blockhausbau Hummel plant Büros für den eigenen Garten. Das auf Block-, Gartenhäuser, Pavillons und Homeoffices spezialisierte Unternehmen hat damit einen neuen Markt entdeckt.

Da häufig die Ruhe oder der Platz im eigenen Haus zur Einrichtung eines Arbeitsbereichs fehlen, ist Geschäftsinhaber Josef Hummel auf die Idee gekommen, das Büro als eigenständiges Gebäude im Garten zu platzieren. „Das Homeoffice im eigenen Garten ist die schnellste und effektivste Möglichkeit, auf eine Veränderung der persönlichen Lebensumstände zu reagieren“, so der Gartenhausexperte.

Besonderer Vorteil: Das Gebäude ist in den meisten Fällen genehmigungsfrei und wird wegen der klaren räumlichen Trennung vom Wohnbereich vom Finanzamt eindeutig als Arbeitszimmer anerkannt. www.hummel-blockhaus.de

Coworking Spaces: In Berlin können sich Freiberufler der Kreativszene im „betahaus“ einen Büroplatz mieten. Über den Tischen hängen Dreifach-Steckdosen und Glühbirnen – die Mobile Worker müssen nur ihr Notebook und Handy selbst mitbringen. Ein analoges statt digitales Netzwerk, das ist der Coworking-Gedanke. Ein Ort, an dem Freiberufler vorwiegend aus der Kreativbranche arbeiten – meist nicht gemeinsam, aber immerhin nebeneinander.

Grafiker sitzen neben PR-Beratern, Fotografen und Software-Entwicklern. Die Arbeitsplätze können tage-, monats- oder jahresweise angemietet werden. Gerade Start-ups gehen somit kein Risiko ein, plötzlich auf hohen Raummieten sitzenzubleiben. Das Café heißt hier „Wissensarbeiterkantine“, im besten Fall entstehen in den Pausen Synergien. Das betahaus verschmilzt klug Elemente von Wiener Kaffeehaus, Uni-Campus, Homeoffice und WLAN-Café.

visit: www.betahaus.de

Homeoffice statt Betriebskindergarten: Die Firma Emkon, die sich selbst als dienstleistender Maschinenbauer begreift, hat nicht nur eine Kooperation mit Schulen und Hochschulen geschlossen, sondern auch flexible Arbeitszeiten institutionalisiert. „Wenn ein Elektroingenieur beispielsweise ein Maschinenprogramm entwickeln will, kann er das auch von zuhause aus tun“, so Projektassistentin Stephanie Schuberth.

Emkon bietet seinen rund 50 Beschäftigten Telearbeitsplätze und Unterstützung beim Wiedereinstieg nach der Babypause an. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Familienfreundlichkeit bei der Arbeitgeberwahl eine größere Rolle spielen kann als das Gehalt“, begründet Geschäftsführer Andreas Dittrich sein Engagement.

Trendlearning: Homeworking wird die Märkte der Zukunft maßgeblich verändern. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht nur aufgrund ihrer familiären Situation von zuhause aus bzw. unterwegs arbeiten möchten oder müssen. In den weltweiten Wissensgesellschaften mit ihren modernen Unternehmenskulturen und Organisationsstrukturen verlieren Normalarbeitsverhältnisse und starre Berufsbilder immer mehr an Bedeutung. Die Mobile Worker haben plötzlich ganz neue (Konsum-) Bedürfnisse.

Datennetze und Übertragungsgeschwindigkeiten werden künftig massiv an Bedeutung dazugewinnen, genauso wie mobile Endgeräte. Bis zum Jahr 2020 werden wahrscheinlich mehr Menschen mit mobilen Geräten im Netz sein als mit dem PC.

via: Zukunfsletter.de

Buzz Attack – Google greift an

HBvdU5Ee_Pxgen_r_467xA

Googles Attacke auf soziale Netzwerke. Mit dem neuen Dienst Buzz will Google ein soziales Netzwerk etablieren – und bedient sich bei Facebook und Twitter. Doch die Reaktionen sind verhalten.

[Read more…]

Videospiel mit Köpfchen

Gehirnströme steuern neues Videospiel. Die Welt per Gedanken steuern – dieser Science-Fiction-Vorstellung ist eine Firma aus San Francisco ein Stück näher gekommen. Ein neues Gerät steuert per Gehirnströmung ein Videospiel. Jetzt hofft die Erfinderin auf Einsätze ihres Produktes in der Medizin und als Lügendetektor.

[Read more…]

Insel der Freiheit

Die große Freiheit: Ein Staat auf einer alter Bohrplattform. Eine künstliche Insel für Freidenker will Patri Friedman, Enkelsohn des gleichnamigen Nobelpreis-Ökonomen schaffen.

[Read more…]

Bikemania ohne Ende

Im Jahr 2007 kauften die Deutschen 4,6 Millionen neue Fahrräder. Diese neue Lust aufs Zweirad sorgte bei den Herstellern für einen Umsatzzuwachs von 9 % auf 1,7 Milliarden Euro. Im Schnitt gab dabei jeder Käufer 368 Euro für seinen Drahtesel aus.

[Read more…]

Luxus-Urlaub: Bäume pflanzen

Im Luxus-Urlaub Bäume auf Jamaika pflanzen „Volun-tourism“ findet immer mehr Anhänger. Die Kombination aus „Volunteering“, also Freiwilligenarbeit, und „Tourism“ ist ein wachsender Nischenmarkt, sagt die Tourismusforscherin Felicitas Romeiß-Stracke. „Immer mehr Menschen wollen in einem Teil ihres Urlaubs etwas Sinnvolles tun.“

[Read more…]