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Spiegel auf’s iPhone

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„Spiegel“ startet Bezahl-App. Komplettes Heft aufs iPhone: Beim Hype um iPhone-Applikationen will jetzt auch der „Spiegel“ mitmischen. Noch im Dezember wird im App Store eine Anwendung des Nachrichtenmagazins verfügbar sein. Die „Spiegel“-App ist aber kein Nachrichtenangebot im Stil von „stern.de“ und „Focus Online“. Die Hamburger gehen einen anderen Weg und bieten ihr komplettes Heft als Bezahlinhalt für Apples Smartphone an.


„Spiegel Online“-Chefredakteur Rüdiger Ditz: „Wir glauben, dass es sehr erfolgversprechend ist, die einzigartigen Inhalte des ‚Spiegel‘-Heftes als App elegant zugänglich zu machen. Das wird seinen Preis haben.“

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Die Skepsis gegenüber nachrichtenbasierten Apps ist beim „Spiegel“ groß. „Unser Mobilportal wird sehr gut angenommen. Darum sehen wir zumindest im Augenblick keinen Grund, eine ,Spiegel Online‘-App zu starten“, sagt Ditz. Die Befürchtung: Eine App kannibalisiere das Angebot, das über mobile Browser angesteuert werden kann.

Ditz sagt weiter: „Ich bezweifle, dass die Apps auf Dauer wirklich für ein nennenswertes Traffic-Volumen sorgen.“ Mobile-Experten wie Roman Kocholl und Birger Veit von Cellular widersprechen: Eine App werde laut einer Faustregel etwa zehnmal so häufig genutzt wie die jeweilige mobile Website.

Spätestens samstagabends soll die aktuelle Ausgabe des „Spiegel“ für iPhone-Leser bereitstehen.Die „Spiegel“-App lässt sich einmalig für Einzelhefte oder als Abo im App Store beziehen. Die Kosten sollen sich an den Preisen orientieren, die für das E-Paper fällig sind, also im Umfeld von 3,70 Euro für das Einzelheft. Da Anbieter Preise im App Store nicht willkürlich setzen können, steht das Pricing noch nicht ganz fest. 70% der innahmen gehen an den Anbieter, 30% an Apple.

via: Kress.de

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