Trend Enzyklopädie - Futureclick

Schwarzenegger schafft Schulbücher ab

schwarz

Keine gute Nachricht für Verleger: Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger will Schüler in seinem Bundesstaat flächendeckend mit E-Books ausstatten – und dafür auf gedruckte Schulbücher verzichten. Die seien „veraltet, schwer und teuer“, begründet Schwarzenegger.


schwarz

Bis Jahresende sollen die Schüler der kalifornischen High Schools Mathe und Naturwissenschaften nur noch aus digitalen Büchern lernen, weitere Fächer sollen folgen. Von der Umstellung verspricht sich Gouverneur Schwarzenegger Einsparungen von rund 350 Mio Dollar. Beim deutschen Schulbuchverlag Cornelsen sieht man die Entwicklung gelassen: Als „unrealistisch“ bezeichnet Geschäftsführer Wolf-Rüdiger Feldmann die Vorstellung, E-Books könnten in gleicher Weise auch in deutschen Schulen zum Einsatz kommen.

„Die Institution Schule ist noch nicht auf den durchgehenden Einsatz digitaler Medien vorbereitet“, erläutert er. Klett-Chef Thomas Baumann hält es „langfristig für denkbar“, dass Schulbücher auch in Deutschland als E-Books vertrieben werden – aktuell fehlten dazu aber noch die technischen Voraussetzungen: „Format, Farbigkeit und Bildanteil von Schulbüchern können mit den momentan erhältlichen Geräten nicht entsprechend wiedergegeben werden.“

Mehr Infos unter www.mediapilot.de

Speak Your Mind