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Schülerin erfindet Super-Akku für Smartphones

50.000 Dollar Preisgeld. Hat das ständige Aufladen von Smartphones bald ein Ende? Eine 18-jährige Schülerin aus den USA hat jetzt einen Akku erfunden, der binnen weniger Sekunden wieder voll ist.


Die 18-jährige Eesha Khare (links) bekam für ihre Erfindung des Super-Akkus ein Preisgeld von 50.000 Dollar. Quelle: Intel

Das Smartphone ist heute Fernseher, Taschenkalender und Tür zu sozialen Netzwerken gleichzeitig. Immer neue Apps, Funktionen und umfangreiche Updates saugen den Akku aber auch immer schneller leer. So ist es für viele Menschen normal, abends vorm Schlafen gehen das Smartphone ans Ladekabel zu hängen. Denn nichts ist ärgerlicher, als unterwegs plötzlich mit leerem Akku dazustehen. Diese Angst könnte jedoch bald Vergangenheit sein. Denn eine 18-jährige Schülerin aus Kalifornien hat jetzt ein Blitz-Ladegerät erfunden, mit dem Akku-Batterien binnen Sekunden aufgeladen sind.

Für ihren „Superkondensator“ hat Eesha Khare von der kalifornischen Lynbrook High School bei einem Wettbewerb 50.000 Dollar gewonnen. Sie ist einer der Gewinner des Intel Foundation Young Scientist Awards. Ihr Akku passt nicht nur in jedes Smartphone, er kann sich auch innerhalb von 20 bis 30 Sekunden wieder komplett aufladen. Derzeit dauert es bei vielen mobilen Geräten viele Minuten bis zu einigen Stunden, bis die 100 Prozent erreicht sind. Und noch ein Vorteil: Der Super-Akku soll rund 10.000 Ladevorgänge überstehen. Das wäre das Zehnfache normaler aufladbarer Batterien.

Die Erfindung könnte nicht nur den Markt für mobile Geräte revolutionieren, sondern auch die Automobilbranche. Ließe sich die Technik auf Autobatterien übertragen, wären auch die Akkus von Elektroautos in wenigen Minuten wieder gefüllt und der größte Nachteil der strombetriebenen Fahrzeuge gelöst: die geringe Reichweite.

Google hat US-Medien zufolge schon Interesse angekündigt, auch Intel dürfte nicht abgeneigt sein. Khare will ihr Preisgeld erst mal für eine Ausbildung an der Harvard-Universität zurücklegen. Sorgen um einen Job, braucht sich die Schülerin wohl keine mehr zu machen.

via: www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/

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