Trend Enzyklopädie - Futureclick

Photoshop druckt jetzt in 3D

Technik endgültig massentauglich. 3D-Druck ist im Alltag angekommen. Jetzt kann man auch aus der bekanntesten Bildbearbeitungs-Software Photoshop heraus auf Knopfdruck direkt plastische Objekte erstellen.

Während vor wenigen Jahren 3D-Drucker noch reine Theorie waren, revolutionieren sie jetzt die Industrie und sind sogar schon für experimentierfreudige Hobbybastler erschwinglich. Einfache Geräte gibt’s bereits für deutlich weniger als 1000 Euro. Bisher war für solche 3D-Drucker allerdings die fehlende Software zum Erstellen von druckbaren 3D-Objekten oft ein Engpass, der die Möglichkeiten der Geräte stark eingeschränkt hat. Jetzt beherrscht aber auch das mit Abstand populärste Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop den 3D-Druck, was der Technik einen weiteren großen Schub verleihen könnte.

Das Update mit der neuen Funktion erhält allerdings vorerst nur das aktuelle Photoshop CC (Creative Cloud), das es nicht mehr als Einzelkauf-Version auf DVD gibt, sondern nur noch im Abo. Die 3D-Print-Fähigkeiten sollen beispielsweise Designern, Architekten oder Schmuckdesignern dabei helfen, ihre dreidimensionalen Kreationen komplett in Photoshop zu entwerfen oder bestehende 3D-Modelle zu bearbeiten und für den hochwertigen Druck vorzubereiten, schreibt Adobe in seiner Pressemitteilung. Die Software soll alle gängigen 3D-Drucker unterstützen.

Zur Not geht’s auch ohne Update

„Die neuen 3D-Print-Fähigkeiten in Photoshop CC vermeiden Ratespiele beim 3D-Druck“, sagt Adobes Produkt-Chef Winston Hendrickson. „Bislang klaffte eine erhebliche Lücke zwischen dem Inhalt, der mithilfe von 3D-Modelling Tools erstellt wurde, und dem, was 3D-Drucker benötigen, um hochwertige Ergebnisse erzielen zu können. Jetzt können Kreativschaffende mit einem einfachen Klick 3D-Designs in die physische Welt transportieren.“

Wer noch eine ältere Photoshop-Version hat und 3D-Drucke ohne ein Update auf Adobes Abo-Modell machen möchte, findet dazu Tutorials im Internet, mit denen versierte Anwender durchaus zurechtkommen sollten. Vor allem die CC-Vorgängerversion Photoshop CS6 bietet schon sehr umfangreiche 3D-Tools.

via: http://www.n-tv.de/technik/

Speak Your Mind