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Googles neue Strategie: „Mobile first“

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Google-Boss Eric Schmidt hat auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona eine neue Strategie ausgegeben: „Mobile First“. Google habe die besten Programmierer auf mobile Entwicklungen angesetzt. In spätestens drei Jahren würden mehr Smartphones in der Welt verkauft als Personalcomputer, so Schmidt. Die Geschwindigkeit, mit der Nutzer das mobile Web annehmen, sei achtmal schneller als beim stationären Internet.


Das Umschwenken auf mobile Geräte begründete Schmidt auch mit der Zunahme von Suchanfragen von unterwegs. In Entwicklungsländern wie Indonesien kämen schon heute die meisten Google-Suchanfragen von mobilen Geräten. Künftig will Google die Suche per Sprache auf Handys beispielsweise auch in einer deutschen Version anbieten, bisher gibt es den Service nur auf Englisch. Die Sprachsuche soll auch in Google Earth eingepflanzt werden, so dass der Nutzer sich die Eingabe über das Display sparen kann. Google schickt bei dem Dienst die Tondateien vom Handy an Internet-Server, dort werden sie gecheckt und die Ergebnisse wieder zurückgesandt, Stichwort: Cloud Computing.

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Google zeigte auf der Mobilfunkmesse Barcelona, wie ein Android-Telefon eine deutsche Speisekarte abfotografierte und ins Englische übersetzte. Die Android-Handys verkauften sich besser als in den Medien dargestellt: Derzeit würden täglich 60.000 vertickt, die Zahl habe sich im vergangenen Quartal verdoppelt.Am Montag hatte Microsoft in Barcelona sein neues Handy-Windows vorgestellt

via: kress.de vom 15. Februar 2010

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