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Google steckt an

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Influenza-Map von Google. Warnsystem in Echtzeit. Ein Team von Software-Experten von Google hat herausgefunden, dass krankheitsspezifische Suchanfragen im Web Rückschlüsse auf die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zulassen.


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Während der Grippezeit sind Suchanfragen zu dem Thema sehr verbreitet. Tatsächlich zeigte ein Vergleich der Daten des Suchmaschinendienstleisters mit denen des U.S. Center for Disease Control and Prevention (CDC) eine sehr hohe Übereinstimmung.

Die Statistiken der Websuchen wertet Google in seinem neuen Angebot Google Flu Trends aus.

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Auf der Website www.google.org/flutrends kann jeder User einsehen, wo der Grippevirus gerade grassiert.

Das System an sich ist banal: Google filtert Suchbegriffe heraus, in denen das Wort „Flu“ vorkommt, und verbindet es mit geografischen Informationen.

Diese werden grafisch aufbereitet und als interaktive USA Karte
dargestellt. Die Daten werden nicht nur nach Bundesstaaten ausgewertet, sondern auch für Postleitzahlen, sodass sich einsehen lässt, wann die Krankheit den eigenen Wohnort erreicht.

Normalerweise dauern die Erfassung und die Auswertung von Grippedaten durch das CDC 1 bis 2 Wochen. Google hingegen analysiert die Suchanfragen in Echtzeit und fungiert damit als Grippe-Frühwarnsystem.

www.google.org/flutrends

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