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Google Chrome – das trojanische Browser-Pferd

Google hat am vergangenen Dienstag, überraschend den Beta-Start eines eigenen Browsers angekündigt. Mit dem Browser Chrome steigt Google aktiv in den Browser-Krieg zwischen Microsoft, Mozilla und Co ein.

Dabei setzt der Internet-Riese auf eine Optimierung für das Web 2.0.


“Was wir wirklich brauchen, ist nicht einfach ein Browser, sondern auch eine moderne Plattform für Webseiten und -anwendungen”, verkünden Sundar Pichai, VP Product Management, und Linus Upson, Engineering Director, im offiziellen Google Blog. Aktuell liefert ein Webcomic einige Informationen zum Browser.

Das Web hat sich von reinen Textseiten hin zu reichhaltigen Internet- Anwendungen gewandelt. Eben diese Webanwendungen will Google mit dem Open-Source-Browser Chrome beschleunigen. Einen wesentlichen Beitrag dazu soll die neuartige JavaScript-Engine V8 leisten. Sie ist auf parallel laufende Prozesse in modernen Multi-Core-Prozessen ausgelegt und setzt auf versteckte Klassen, um im Hintergrund dynamische Code- Optimierungen zu ermöglichen.

Die V8-Engine solle auch eine neue Generation von Web-Anwendungen ermöglichen, die mit heutigen Browsern gar nicht möglich wären. Basis für die Rendering-Engine von Chrome ist WebKit, das auch in Apples Safari-Browser steckt. Aber auch Komponenten aus Mozillas Firefox werden von Chrome genutzt, so Pichai und Upson.

Welche strategischen Überlegungen wirklich hinter dem Start von Google Chrome stecken lesen Sie hier:

Google Chrome, das trojanische Browser-Pferd.

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