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Der Volt-Chevy kommt

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General Motors abeitet mit Hochdruck am neuen Chevrolet „Volt“ – in spätestens zwei Jahren soll das neuartige Hybrid Auto beim Händler stehen. Chefentwickler in Detroit ist ein Deutscher.


Der Chevrolet „Volt“ von General Motors ist ein Zwitter aus reinem Elektrofahrzeug und heutigen Hybridautos mit Strom- und Verbrennungsmotor. Der „Volt“ muss unterwegs nicht an die Steckdose, sondern lädt sich auf langen Strecken selbst per Generator auf. Angetrieben wird das Auto aber – anders als beim Hybrid – allein vom Elektromotor.

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Die Batterie lässt den „Volt“ rund 60 Kilometer fahren, der zum Beispiel benzinbetriebene Generator (Dreizylinder-Turbo) steigert die Reichweite mit einem 55-Liter-Tank auf bis zu 1000 Kilometer. Später einmal kann der Strom etwa auch aus Solarenergie oder Wasserstoff gewonnen werden. In der Spitze soll der Chevy laut GM bis zu 190 Stundenkilometer schaffen – zumindest kurze Zeit. In gut acht Sekunden ist er dank seiner 160 PS von Null auf 100.

Einmal Aufladen an der normalen Steckdose dauert sechs Stunden. Das Stromtanken ist dabei nachts wegen günstiger Tarife billiger. Die viersitzige Limousine im Sportwagen-Design soll mit Frontantrieb und Heckklappe in zwei Jahren auf den US-Markt kommen. Die GM-Tocher Opel präsentierte auf der IAA 2007 mit ganz ähnlicher Technologie die Konzeptstudie „Flextreme“: Eine etwas kleinere Variante mit Diesel-Generator.


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