Ingwer tötet Krebszellen effektiver als eine Chemotherapie

Studie: Dieses Gewürz tötet Krebszellen effektiver als eine Chemotherapie. Die Zahl der Krebserkrankungen ist alarmierend. Allein in Deutschland erkranken jährlich über 500.000 Menschen an Krebs. Nun sagt ein schon Jahrtausende altes Gewürz den gängigen wissenschaftlichen Methoden gegen Krebs den Kampf an: Ingwer.

Die University of Michigan ist in einer Studie zu einem verblüffenden Ergebnis gekommen. Die Ingwerwurzel wirkt sehr erfolgreich gegen Eierstockkrebszellen – und das ganz ohne Nebenwirkungen.

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Laut einer aktuellen Studie tötet Ingwer Krebszellen effektiver als eine Chemotherapie.

Das bedeutet nicht, dass Ingwer Krebs heilt. Hierbei handelt es sich um eine klinische Studie – welchen Einfluss Ingwer beim Menschen langfristig haben kann, muss erst noch untersucht werden.

Ingwer wird in der Medizin bereits lange gegen Entzündungen und Übelkeit eingesetzt. Aber die Ergebnisse aus Michigan, die erstmals bei der „American Association for Cancer Research“ vorgestellt wurden, zeigen, dass das Pulver auch erfolgreich Krebszellen abtöten kann.

Ingwer lässt Krebszellen gegen sich selbst kämpfen

Bei allen durchgeführten Tests starben die Krebszellen, die mit dem Pulver in Berührung gebracht wurden – die Wissenschaft nennt dieses Phänomen „Apoptose“. Zudem fingen die Krebszellen damit an, sich gegenseitig zu bekämpfen, was in der Medizin als „Autophagie“ bekannt ist. Es ist eine echte Sensation.

Die Forscher konnten in ihrer Studie auch Prostatakrebszellen bekämpfen, wie das „British Journal of Nutrition“ berichtet. Tierversuche haben gezeigt, dass Ingwer alle Prostata-Krebszellen tötet, während die gesunden Zellen übrig blieben. In einem Experiment konnten die Wissenschaftler beweisen, dass ein Tumor sich nur durch die Behandlung mit Ingwer um unglaubliche 56 Prozent verkleinert hat.

Hoffnung für Krebspatienten

Das könnte nicht nur das Leiden von Krebspatienten verringern und ihre Überlebenschancen steigern – es ist auch eine weitaus günstigere Behandlung als die Chemotherapie.

via: http://www.huffingtonpost.de/

Astronauten sollen auf dem Mars Gemüse ernten

Gurken- und Tomatenzucht im All: Forscher wollen die Nahrung von Astronauten revolutionieren. Sie entwickeln Gewächshäuser, die an Bord der ISS oder auf dem Mars frisches Gemüse und Obst liefern sollen.

Daniel Schubert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen präsentiert einen Salatkopf, der in einem Labor gezüchtet wurde. Ziel ist es, Gewächshäuser für das Weltall zu entwickeln.

Daniel Schubert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen präsentiert einen Salatkopf, der in einem Labor gezüchtet wurde. Ziel ist es, Gewächshäuser für das Weltall zu entwickeln.

Daniel Schubert ist eigentlich kein passionierter Gärtner. Dem Bremer Ingenieur vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) liegen eher technische Tüfteleien. Dennoch züchtet Schubert zusammen mit Kollegen zurzeit Salat. Allerdings nicht auf herkömmliche Weise, sondern im sterilen Labor.

Unter pinkfarbenem Licht wachsen in einem Zeltschrank Dutzende kleine Salatköpfe auf mehreren Ebenen übereinander. Ziel der Forschung ist die Entwicklung ressourcenschonender Gewächshäuser für das All.

„Jedes Kilo, das von der Erde in den Orbit gebracht wird, kostet bis zu 20.000 Euro“, erklärt Schubert. „Wird das Kilo auf den Mars transportiert, sind wir schon fast im Millionenbereich.“

Astronauten können Nahrung selbst produzieren

Für eine mögliche Marsmission, die zwei bis drei Jahre dauert, würden für die sechs Astronauten mehrere Tonnen an Spezialnahrung benötigt. Gewicht gespart werden könnte, wenn vorzugsweise Samen mitgenommen würden. „Die Astronauten könnten damit frische Nahrung produzieren“, sagt Schubert.

Ein weiterer Vorteil des Gärtnerns: Die Pflanzen produzieren Sauerstoff. Und sie geben viel Wasser ab, woraus Trinkwasser gewonnen werden könnte. Ganz wichtig sei auch die psychologische Wirkung.

„Wer drei Jahre in einer Blechdose verbringt, mit künstlichem Licht, vielen Kabeln und einem hohen Geräuschpegel, der möchte wenigstens etwas Grünes um sich haben“, sagt Schubert.

Frisches Essen hebt die Stimmung

Das wurde auch auf der Internationalen Raumstation (ISS) beobachtet: „Die Astronauten gehen in ihrer Freizeit gerne zu den Experimenten mit Pflanzen und tätscheln sie.“ Gutes, frisches Essen hebt zudem die Laune.

„Eden“ nennt sich das vom DLR federführend geleitete Projekt. Der Name ist Programm. „Wir schaffen den ersten Garten auf einem fremden Planeten“, sagt Ingenieur Schubert.

Noch steckt die Forschung in den Kinderschuhen. Der erste bereits geerntete Salat schmeckte auch nicht besonders gut. Dennoch haben sich die Forscher ein erstes Ziel gesteckt. 2016/17 soll ein Gewächshaus neun Monate lang in einer unwirtlichen Umgebung auf Erden getestet werden – an der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in der Antarktis.

Experimente im Eis und an Bord eines Satelliten

Das Experiment vor Ort betreuen wird der DLR-Ingenieur Paul Zabel. Zusammen mit neun AWI-Forschern wird Zabel im ewigen Eis überwintern. „Das Projekt kommt einer Raumfahrtmission sehr nah, daher hatte ich gleich großes Interesse daran“, sagt der 27-Jährige.

Außerdem soll 2016 ein Gewächshaus an Bord eines Satelliten ins Weltall starten, in dem ein kombiniertes Lebenserhaltungssystem das Abfallprodukt Urin zu Dünger verwertet und so das Wachstum von Tomaten für Mond- und Marshabitate sowie Langzeitmissionen ermöglicht. Die Mission wird über ein Jahr laufen, anschließend verglüht der Satellit in der Atmosphäre.

Während der Mission sollen Kameras und Sensoren erfassen, welche Prozesse im Inneren der Gewächshäuser ablaufen: Wie verläuft das Wachstum der Tomaten und ihre Fotosynthese? Welchen pH-Wert und welche Sauerstoffkonzentration hat das Wasser, das in einem Kreislaufsystem die Stoffe durch das gesamte Gewächshaus transportiert.

Tomaten- und Gurkenzucht ist schwierig

Doch bis dahin muss noch viel Vorarbeit geleistet werden. Gezüchtet werden soll alles, was leicht verderblich ist. „Wir wollen erst einmal den Salat beherrschen, dann kommen die Radieschen“, sagt Schubert. „Das schwierigste sind Tomaten und Gurken.“

Noch stehen die Gewächshäuser in einem Labor, gleich neben der Tiefgarage des DLR in Bremen. Wer den Raum betreten will, muss Schutzkleidung anziehen und wegen der UV-Strahlen der LED-Panels eine Schutzbrille tragen.

Die Pflanzen wachsen in einem geschlossenen System extrem schnell. Sie werden bis zu 24 Stunden am Tag mit Licht verwöhnt. Erde wird nicht benötigt. Die Pflanzen hängen in der Luft, die Wurzeln werden ständig mit einer Nährstofflösung besprüht. Was nicht sofort aufgenommen wird, wird aufgefangen und wiederverwendet.

„Pestizide brauchen wir auch nicht, da in einem geschlossenen System keine Schädlinge eindringen können“, sagt Schubert. Später könnten die Gewächshäuser zum Beispiel aufblasbar sein.

Noch ist das meiste nur Theorie, die sich in der Praxis noch bewähren muss. „Auf dem Mond oder Mars wäre es fatal, wenn sich herausstellen würde, dass es nicht funktioniert“, sagt Schubert.

via: http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/

Körpereigene Cannabis-Droge fördert Heißhunger auf Chips

Fettige Chips: Heißhunger von körpereigener Droge ausgelöst. Nicht mangelnde Selbstdisziplin, sondern eine im Darm produzierte Droge könnte Schuld sein, wenn wir beim Essen von Chips nicht mehr aufhören können. Dies haben Forscher bei Versuchen mit Ratten festgestellt. Womöglich lässt sich der Mechanismus für die Behandlung von Fettsucht nutzen.

Schon der Gedanke an ein leckeres Essen kann die Speichelproduktion ankurbeln. Bei Ratten haben US-Forscher nun ein Phänomen beobachtet, das über den Pawlowschen Reflex hinausgeht. Die Darmzellen der Tiere geben eine körpereigene Droge ab, welche die Lust auf fettiges Essen aktiv fördert. Allein der Geschmack fettiger Nahrung reichte aus, um die Produktion von Endocannabinoiden im Darm anzukurbeln. Diese körpereigenen Verbindungen sind mit dem berauschenden Wirkstoff der Hanfpflanze verwandt sind. Zucker oder Proteine hatten dagegen diese Wirkung nicht.

„Dies ist der erste Beleg dafür, dass Endocannabinoide im Darm eine wichtige Rolle bei der Regulation der Fettaufnahme spielen“, schreiben die Wissenschaftler der University of California in Irvine im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Die Anwesenheit der körpereigenen Droge im Darm löse die Freisetzung von Verdauungssäften aus und fördere so das Hungergefühl. Die Forscher sehen in diesem Mechanismus auch eine Chance, zukünftig den Heißhunger auf fette Nahrung zu bremsen. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass Fast Food regelrecht süchtig machen kann .

Fettlust ist Erbe der Evolution

Die Lust auf fette Nahrung ist kein Produkt der modernen Zivilisation: „Aus evolutionärer Sicht ist es für Tiere absolut notwendig, Fette zu konsumieren: Sie sind rar in der Natur, aber entscheidend für die Funktion der Zellen“, sagt Daniele Piomelli, der Leiter der Studie. Den Drang, fettreiche Nahrung zu bevorzugen, habe der Mensch von seinen Vorfahren ererbt. In der heutigen Gesellschaft aber seien Fette leicht verfügbar, ihr übermäßiger Genuss führe daher zu Übergewicht, Diabetes und Krebs.

In ihren Versuchen ließen die Forscher Ratten an Maisöl-Emulsionen lecken, verhinderten aber ein Verschlucken der fettigen Flüssigkeit. Dadurch konnten sie gezielt die Wirkung nur des Fett-Geschmacks auf den Organismus testen. Gleichzeitig maßen sie die Konzentrationen von Endocannabinoiden in verschiedenen Gehirnregionen und Körpergeweben der Tiere durch regelmäßige Probennahme. Die Werte stiegen nur im vorderen Bereich des Verdauungstrakts an, nicht im Gehirn oder in anderen Geweben.

Schalter im Darm

„Unsere Untersuchungen haben damit eine unerwartete Rolle der Darm-Endocannabinoide für die Steuerung des Fetthungers durch den Geschmack aufgedeckt“, sagen die Forscher. Sie vermuten, dass die Wirkstoffe im Darm wie ein Schalter funktionieren könnten: Eine Zunahme der Endocannabinoide regt den Fetthunger an, eine Abnahme löst Sättigung aus. Diese Schalter-Hypothese müsse aber noch in weiteren Experimenten überprüft werden.

Als vielversprechend werten die Forscher die Tatsache, dass die Endocannabinoide im Darm an spezielle Rezeptoren – Andockstellen – binden. Diese könnten zukünftig möglicherweise als Ansatzstellen dienen, um den übermäßigen Fetthunger mittels Medikamenten zu dämpfen. „Da diese Arzneimittel nicht am Gehirn ansetzen, rufen sie auch nicht die Nebenwirkungen – Angst und Depressionen – hervor, die bei der Blockade der Endocannabinoid-Signale im Gehirn beobachtet werden“, sagt Studienleiter Piomelli.

via: http://www.spiegel.de/wissenschaft

Der Food Foot-Print

Sustainable-Food-Chain: CO2 wird zum immer relevanteren Kaufkriterium. Nicht selten stellen die Konsumenten die Nachhaltigkeit in Frage, wenn die Bio-Kartoffel aus Ägypten kommt und tausende Kilometer hinter sich hat, bevor sie auf dem Teller landet. „Carbon Neutral Product“ von Eosta bietet dafür jetzt eine Lösung:

Als erster Bio-Lebensmittelhändler Europas verkauft EOSTA klimaneutrales Obst und Gemüse, sodass die Verbraucher nun CO2-relevante Kaufentscheidungen treffen können. Im Sortiment sind Äpfel und Birnen aus Argentinien, Tomaten aus den Niederlanden sowie Orangen aus Ägypten.

Der Zertifizierungsstandard kommt vom TÜVNord Cert. Mittels so genannter Full Life Cycle Carbon Assessments sind alle produktspezifischen Treibhausgasemissionen transparent: von der Produktion über den Transport bis zur Distribution und Weiterverarbeitung.

Durch den Partner Soil & More (www. soilandmore.com) wird die errechnete Emissions-Menge durch Löschung äquivalenter Emissionszertifikate im Öko-Landbau der jeweiligen Produktionsländer ausgeglichen.

Visit: www.eosta.com

Gesund und schmeckt

Ein Stück Sahnetorte mit nur 20 Kalorien, eine Currywurst, die gesund für den Cholesterinspiegel ist, Diät-Cola ohne bitteren Nachgeschmack – das wird es in einigen Jahren in jedem Supermarkt geben. Die Zeiten, in denen süße und salzige Speisen Fettleibigkeit, Herzprobleme oder Diabetes verursachen, könnten zu Ende gehen.

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Frischer Fisch

So bleibt Fisch 80 Tage frisch – ohne Chemie. Deutsche Wissenschaftler haben eine neue Methode zum Konservieren von Lebensmitteln entwickelt: Das Produkt wird kurz einem Druck von 6.000 Bar ausgesetzt. Salmonellen oder Schimmelpilze überstehen die Behandlung nicht.

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Rotwein kann das Altern verlangsamen

Na das sind doch mal gute Nachrichten aus den Labors der Mediziner. Rotwein enthält einen Inhaltsstoff, der, einer Studie der Universität in Madison zufolge, schon in geringen Mengen das Altern verlangsamen kann.

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Weg mit dem Speck

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Das japanische Unternehmen Yumetai bietet eine Diät-Sonnenbrille an. Durch die blauen Gläser sieht normales Essen unappetitlich aus.

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Der Liebes-Saft

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Noch ein schönes Beispiel aus dem Functional Food Bereich: der Soft Drink Nexite aus Schweden beinhaltet 5 „Liebes-Kräuter“.

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Trinken Sie sich schön

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Functional Food entwickelt sich zum stabilen Trend. Der nächste Coup der Lebensmittelindustrie sind Zusätze mit kosmetischen Eigenschaften. Collalift verspricht die Haut von innen zu verjüngen.

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