Mit dem Schaukelstuhl das Smartphone laden

Der Schaukelstuhl gilt heute wohl eher als antiquierte Sitzmöglichkeit. Dabei beruhigt er mit dem sanften Wippen. Und Strom erzeugen kann er auch noch.

Zumindest im Otarky Rocking Chair. Der ukrainische Designer Igor Gitelstain hat diesen Schaukelstuhl als Abschlussarbeit gebaut, am Shenkar College of Engineering and Design in Israel. In den Kufen sitzt ein Lineargenerator, der die Wippbewegung in Strom wandelt.

Der Stuhl produziert zwar grüne Energie, einen Öko-Look wollte Gitelstain aber vermeiden: „Beim Design des Stuhls habe ich bewusst versucht, seine Funktionalität zu verstecken. Ich denke, dass wir die Phase überwunden haben, in der grünes Design auch als solches erkennbar sein muss“, sagte Gitelstain dem Technologie-Portal The next Web. „Das Design des Schaukelstuhls sollte auf keinen Fall an ein Gadget erinnern.“ Für den Stuhl hat Gitelstain hochwertiges Holz und Metall verwendet, unterstützt hat ihn der Designer Pini Leibovich.


Copyright: igorgitelstain.me

Das Konzept in den Kufen des Schaukelstuhls ist ein altbekanntes: ein sogenannter Lineargenerator. An den Innenseiten der Kufen sitzt eine Kupferspule. Darin schwingt mit jeder Wippbewegung ein starker Magnet in einem Kugellager. Mit Hilfe des Magneten lässt sich die Bewegungsenergie in der Kupferspule in Spannung umwandeln und schließlich für die Leselampe nutzen, die am Kopfteil des Schaukelstuhls angebracht ist. Etwa 12-15 Watt pro Stunde könne man wippend generieren, sagt Gitelstain. Nicht die Welt, aber dank Kabelanschluss an den Kufen ließen sich mit dem Schaukelstuhl auch bequem kleinere elektronische Geräte aufladen, sagt er.

Auch wenn der Jungdesigner mit seinem Schaukelstuhl auf die Problematik von knapper Energie aufmerksam machen wollte, von potenziellen Käufern wünscht er sich eigentlich nur eines: “Ich möchte, dass die Leute den Stuhl wegen seines Aussehens kaufen, nicht weil er Strom erzeugen kann“, sagt er. Bislang ist der Stuhl nur ein Konzept und nicht im Handel erhältlich. Gitelstain plant für die Zukunft aber eine Produktionsreihe.

via: http://green.wiwo.de/

Mailand macht die Trends

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