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Asche zu Kunst

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Unikate für die Nachkommen: Designer-Urnen bringen Leben ins Bestattungswesen. Ja, Sie haben richtig gelesen: Designer-Urnen. Man will ja schließlich auch über den Tod hinaus „schick“ sein

Natürlich kommt dieser Trend aus Amerika und dort geben die Amerikaner im Durchschnitt 11 Milliarden Dollar jährlich für die so genannte „Death Care“-Industrie aus. Im Geschäft mit Urnen ist noch gestalterischer Spielraum. Die Website „Funeria“ gehört zur neu eröffneten Kunstgalerie „Art Honors Life“ im kalifornischen Graton,wo kunstvoll gefertigte Aschegefäße ausgestellt und verkauft werden. Die Preise rangieren zwischen 250 und 3.200 Dollar. Ein zukunftsträchtiges Geschäft, denn 32 % der US-amerikanischen Bevölkerung wollen nach ihrem Tod kremiert werden. 2025 soll es gar die Hälfte sein.

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Dann wird wohl auch das originellste Stück der Ausstellung einen Abnehmer finden: das „Urn-A-Matic“, ein ausrangiertes Staubsauger-Urnen-Modell mit integriertem Bildschirm, auf dem Home-Videos, begleitet von dem Song „Seasons in the Sun“, abgespielt werden. Auch für ehemalige Raketen-Wissenschaftler ist etwas dabei:

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www.funeria.com

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