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		<title>YouTube als Kinokanal</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[YouTube plant weltweiten Onlinefilmverleih. Verhandlung mit Studios laufen. Die Onlinevideoplattform YouTube will weltweit Hollywood-Filme gegen Bezahlung anbieten. Der Dienst könne bis zum Jahresende zunächst in den USA starten und in der Folge in weiteren Ländern verfügbar sein, berichtete die &#8220;Financial Times&#8221; am Montag unter Berufung auf einen hochrangigen Manager, der von den Plänen Kenntnis habe.

Zeitgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>YouTube plant weltweiten Onlinefilmverleih. Verhandlung mit Studios laufen. Die Onlinevideoplattform YouTube will weltweit Hollywood-Filme gegen Bezahlung anbieten. Der Dienst könne bis zum Jahresende zunächst in den USA starten und in der Folge in weiteren Ländern verfügbar sein, berichtete die &#8220;Financial Times&#8221; am Montag unter Berufung auf einen hochrangigen Manager, der von den Plänen Kenntnis habe.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-30-um-12.01.33.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-08-30 um 12.01.33" width="580" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1869" /></p>
<p><strong>Zeitgleich mit DVD-Veröffentlichung online</strong></p>
<p>Die Verhandlungen würden bereits mehrere Monate andauern, hätten sich zuletzt aber intensiviert, so die Zeitung. Die Studios, die mit sinkenden DVD-Verkäufen zu kämpfen haben, würden den Plänen des Internetunternehmens aufgeschlossen gegenüberstehen.</p>
<p>Laut dem Bericht sollen Internetnutzer für das Streaming neuerer Streifen eine Gebühr von fünf Dollar (3,9 Euro) entrichten, Katalogware soll weniger kosten. Die Filme sollen auf YouTube zeitgleich mit der Veröffentlichung auf DVD oder mit der in Onlineshops wie dem iTunes-Store von Apple angeboten werden.</p>
<p><strong>Erste Tests seit Jänner</strong></p>
<p>Bereits im Jänner startete YouTube unter anderem in Kooperation mit dem Independentfestival Sundance erste Tests mit kostenpflichtigen Streams in den USA. Die Anbieter können dabei weitestgehend selbst bestimmen, wie viel sie für den Verleih verlangen wollen und über welchen Zeitraum hinweg die zahlenden Nutzer die Videos ansehen dürfen.</p>
<p><a href="http://futurezone.orf.at/stories/1659381/">via: www.futurezone.orf.at</a></p>
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		<title>Mit Google telefonieren</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:06:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt auch Internettelefonie: Google arbeitet an seiner Allgegenwart. Skype, duck dich: Google bohrt seinen E-Mail-Service um Telefonfunktionen auf. In den USA und Kanada kann man kostenfrei Festnetztelefone anrufen, international werden Gebühren fällig. In Deutschland ist der Dienst nur scheinbar aktiv, nutzbar ist er bisher nicht.
Google bietet in den USA und Kanada ab sofort Telefonverbindungen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt auch Internettelefonie: Google arbeitet an seiner Allgegenwart. Skype, duck dich: Google bohrt seinen E-Mail-Service um Telefonfunktionen auf. In den USA und Kanada kann man kostenfrei Festnetztelefone anrufen, international werden Gebühren fällig. In Deutschland ist der Dienst nur scheinbar aktiv, nutzbar ist er bisher nicht.</p>
<p>Google bietet in den USA und Kanada ab sofort Telefonverbindungen über das Internet an. Inhaber eines E-Mail-Kontos bei Google können jetzt von ihrem Web-Browser aus Gespräche mit anderen Internetteilnehmern oder in Fest- und Mobilnetzen führen, wenn sie in Googles-E-Mail-Dienst Google Mail eingeloggt sind, teilte der Konzern am Mittwoch in Mountain View mit.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/image-78388-galleryV9-xshw.jpg" alt="" title="Earns Google" width="580" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1857" /></p>
<p>Dazu müssen die Anwender ein Telefonieprogramm aus dem Internet laden und auf ihrem Rechner installieren. Alle Orts- und Ferngespräche innerhalb der USA und Kanada sind bis Ende 2010 kostenlos, internationale Verbindungen will der Suchdienst zu attraktiven Tarifen anbieten. Eine Gesprächsminute in das Festnetz in Deutschland kostet zwei Cent, Mobilverbindungen werden je nach Netzanbieter unterschiedlich berechnet. Zumindest im Vergleich zu europäischen Preisniveaus sind diese Tarife echte Schnäppchen &#8211; zumindest Skype, der größte internetbasierte Voice-over-IP-Dienst, gerät damit trotz eigener Tarife auf gleichem Niveau stark unter Druck.</p>
<p>Hierzulande allerdings bisher nicht. Am Donnerstagmorgen fanden deutsche Google-Mail-Nutzer zwar eine kleine Veränderung in ihrem Webmail-Dienst vor, aber damit erschöpfen sich auch schon die Veränderungen: Über den Chat-Funktionen in der linken Spalte prangt dort nun ein kleiner grüner Telefonhörer. Wer die dazu nötige Software noch nicht installiert hat, wird mit einem prominenten Hinweis auf diese Möglichkeit gestoßen.</p>
<p>&#8220;Call phone&#8221; steht dann neben dem neuen Telefonsymbol. Wenn man darauf klickt, öffnet sich ein Wählfenster. Tatsächlich baut das Telefon-Applet sofort eine Telefonverbindung auf, doch Anrufen kann man damit trotzdem nicht: Außer dem Klingeln bekommen weder Anrufer noch Angerufener etwas zu hören. Ein seltsamer Fehler, denn alles scheint zu funktionieren &#8211; nur, dass man gar nicht bezahlen kann, selbst wenn man wollte.</p>
<p><strong>Technisch Schnee von gestern &#8211; aber ziemlich dick</strong></p>
<p>Der Telefondienst hat mehr strategische als technische Bedeutung: Solche Dienste gibt es seit vielen Jahren von etlichen Anbietern. Auch in Deutschland sind mehrere Dienste aktiv, die via Internet völlig kostenfrei sogar Gespräche zwischen Festnetztelefonen und Handys vermitteln: In der Regel hört man sich Werbung an und wird dann verbunden. Zu den Anbietern gehören spezialisierte Dienste wie Peter zahlt, aber auch Online-Auskunftsdienste wie GoYellow oder 11880.</p>
<p>Bisher sind solche Dienste allerdings meist Mehrwerte zu anderen Dienstleistungen, fristen ein Nischendasein, obwohl sie seit Jahren auf dem Markt sind. Googles schiere Größe verleiht dem Internet-Telefoniedienst eine ganz andere Relevanz &#8211; zumal, wenn man die zunehmende Abdeckung auch von Mobildiensten durch Google bedenkt. Googles große Ambition ist Allgegenwart bei allen Dingen, die mit Kommunikation und Information zu tun haben. Internetbasierte Telefonie ist ein weiterer Schritt, der zudem Googles an das Mail-Programm gebundene Messenger- und Chat-Programme aufwertet &#8211; die werden bisher eher wenig genutzt.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,713907,00.html">via: http://www.spiegel.de</a></p>
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		<title>Apple patentiert den iPad-Mac</title>
		<link>http://www.futureclick.net/2010/08/apple-patentiert-den-ipad-mac/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Touchscreen und Tastatur: Dieser Mac soll das Beste zweier Welten vereinen: In einem Patentantrag beschreiben Apples Ingenieure, wie sie die Techniken von iMac und iPhone miteinander verschmelzen wollen, um einen Tischcomputer zu bauen, der sich mit der Maus ebenso gut wie per Touchscreen bedienen lässt.
Kommt nach iPod, iPhone und iPad jetzt auch noch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Touchscreen und Tastatur: Dieser Mac soll das Beste zweier Welten vereinen: In einem Patentantrag beschreiben Apples Ingenieure, wie sie die Techniken von iMac und iPhone miteinander verschmelzen wollen, um einen Tischcomputer zu bauen, der sich mit der Maus ebenso gut wie per Touchscreen bedienen lässt.</p>
<p>Kommt nach iPod, iPhone und iPad jetzt auch noch ein Touchscreen-Mac? Ein Apple-Patentantrag, mit dem der US-Konzern ein &#8220;System zum Umschalten der Eingabemethoden&#8221; schützen will, legt diese Vermutung nahe. Der auf solche Recherchen spezialisierte Blog Patently Apple hat eine entsprechende Patentschrift aufgetrieben und schließt aus deren Inhalt: Der Touchscreen-iMac stehe quasi vor der Tür &#8211; und er werde einige Überraschungen mitbringen.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/image-123993-galleryV9-ijgv.jpg" alt="" title="image-123993-galleryV9-ijgv" width="580" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1847" /></p>
<p>Der auf den ersten Blick aus den Unterlagen ersichtliche Unterschied zum bisherigen iMac: Der Bildschirm ist auf einem Drehgelenk gelagert. Wegen der starren Halterung der iMacs musste Apple schon immer Prügel einstecken. Zwar sehen die Aluminiumfüße der All-in-one-Rechner wunderschön aus und sind super-stabil, bieten aber, abgesehen von einer Neigungsfunktion, keine Möglichkeit, Höhe oder Blickwinkel an den Arbeitsplatz anzupassen.</p>
<p>Das wird bei dem von Apple zum Patent angemeldeten Konzept anders sein, wenn auch nicht, um den Blickwinkel anzupassen. Vielmehr ist es geplant, den Bildschirm so weit herunterdrehen zu können, dass er nahe über dem Tisch zu liegen kommt und dann vergleichsweise bequem als Touchscreen benutzt werden kann. Eine Idee, die im Grunde so simpel ist, dass man sich wundern muss, dass sie bisher noch von keinem Hersteller umgesetzt wurde.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/image-123991-galleryV9-qnfj.jpg" alt="" title="image-123991-galleryV9-qnfj" width="580" height="300" class="alignnone size-full wp-image-1846" /></p>
<p><strong>Oft zu oberflächlich<br />
</strong><br />
Denn alle Touchscreen-PC teilen bisher das Problem, dass sie zwar mit Fingerbefehlen gesteuert werden können, dass es aber sehr schnell anstrengend wird, sie damit zu bedienen, wenn der Monitor vertikal steht. Die aufrechte Haltung, die den Menschen so besonders macht, ist bei Touchscreen-Rechnern eher lästig, weil man den Arm stets nach oben heben muss, um an den Bildschirm zu kommen.</p>
<p>So genüsslich wie auf Geräten wie dem iPad lässt sich an Touchscreen-PC ohnehin nicht mit den Fingern arbeiten. Betriebssysteme wie Windows 7 oder Mac OS X sind von ihrer Grundstruktur für die Nutzung mit Maus und Tastatur konzipiert. Zwar gibt es Erweiterungen, die sie fingerfertig machen, wirklich zufriedenstellend funktionieren die aber nicht. Nur eines der Probleme: Symbole und Scrollbalken sind meist zu klein, um von den Fingern eines Erwachsenen schnell erfasst zu werden. Firmen wie HP versuchen, diese Klippe zu umschiffen, indem sie Windows ein eigenes Interface mit größeren Symbolen überziehen, doch solche Aufsätze haben nur eine geringe Tiefe. Sobald man eine Software aufruft, die nicht in diese Oberfläche eingebettet ist, landet man wieder beim Standard-Windows.</p>
<p><strong>Der Touch-Mac ist ein Hybrid<br />
</strong><br />
Apple will diese Probleme dem Patenantrag zufolge mit einer doppelten Benutzeroberfläche lösen. Je nachdem, wie der Bildschirm gerade ausgerichtet ist, soll das Interface zwischen einer mauskompatiblen Bedienungsmetapher und einer iPad-ähnlichen Touch-Oberfläche umschalten. Sensoren sollen dabei automatisch registrieren, ob der Bildschirm beispielsweise heruntergeklappt wird.</p>
<p>Ein interessantes Detail: Auch eine Lösung für Notebooks haben Apples Techniker ausgetüftelt. Die sollen zwischen Maus und Touch umschalten, wenn das Display umgedreht und mit der Bildfläche nach oben auf die Tastatur gelegt wird. Nach genau diesem Prinzip arbeiten auch sogenannte Convertible-Notebooks. Eine PC-Gattung, die mit dem Aufkommen der Tablet-PC fast völlig in Vergessenheit geriet. Zu schwer und meist zu umständlich sind die Hybrid-Computer.</p>
<p>Dem Anwender soll der Wechsel zwischen den beiden Bedienmethoden optisch signalisiert werden. Typische Maus-Elemente wie das Desktop-Menü oder das Dock (vergleichbar mit der Windows-Taskleiste) würden quasi vom Rand des Bildschirms fallen. Gleichzeitig würde eine Touch-Oberfläche mit vergrößerten Bedienelementen auf dem Bildschirm aufgezogen. Eine solche Umschaltung könnte man auch manuell in Gang setzen, indem man Drucksensoren am Bildschirmrand berührt.</p>
<p><strong>Ein wenig wird&#8217;s noch dauern<br />
</strong><br />
Apples Techniker sprechen dabei von einem Wechsel von einem hochauflösenden zu einem niedrigauflösenden Interface. Das habe aber nichts mit der tatsächlichen Bildschirmauflösung zu tun, sondern möglicherweise mit einem Wechsel des Betriebssystems. Der Rechner würde dann von Mac OS X auf ein iOS umschalten. Das hätte nebenbei den Vorteil, dass man Software, die für iPhone, iPod touch oder iPad geschrieben wurde, auch auf dem Tischrechner benutzen könnte.</p>
<p>Ob das Spaß macht und gut aussieht, ist eine andere Frage. Zudem würde eine solche Lösung bedeuten, dass man beim Umschalten von Maus- zu Touchbedienung auch auf ganz andere Programme umschalten würde. Ob und -wenn ja &#8211; wie die miteinander kommunizieren könnten, ist eine andere Frage.</p>
<p>Aber noch ist all das reine Spekulation. Bloß weil Apple diese Technik zum Patent angemeldet hat, muss sie noch nicht zu einem echten Produkt werden. Patente meldet der US-Konzern schließlich regelmäßig an, wahrscheinlich Hunderte pro Jahr. Denkbar ist ein solcher Touch-Mac trotzdem, und er würde gut in Apples Strategie passen. Mit einer engeren Verzahnung von iOS und Mac OS X könnten Apple-Anwender noch dichter an das Unternehmen und seine Content- und Software-Vermarktung per iTunes gebunden werden. Die Einführung des nächsten großen Mac-OS-X-Upgrades auf die Version 10.7 wäre ein günstiger Zeitpunkt für einen solchen Schritt &#8211; im nächsten Sommer also.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,713667,00.html">via: Spiegel Online</a></p>
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		<title>Roboter erkennt Duftstoffe</title>
		<link>http://www.futureclick.net/2010/08/roboter-erkennt-duftstoffe/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine technische Nase riecht mittels lebender Zellen. Japanische Forscher haben einen elektronischen Sensor so mit lebenden Zellen kombiniert, dass dieser Duftstoffe erkennen kann. Der Biohybrid-Sensor könnte zukünftig Roboter steuern oder in Geräten zur Geruchswahrnehmung zum Einsatz kommen. Das System funktioniert nach dem Prinzip, mit dem Insekten Geruchsstoffe wahrnehmen: Chemische Substanzen binden sich an spezielle Rezeptoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine technische Nase riecht mittels lebender Zellen. Japanische Forscher haben einen elektronischen Sensor so mit lebenden Zellen kombiniert, dass dieser Duftstoffe erkennen kann. Der Biohybrid-Sensor könnte zukünftig Roboter steuern oder in Geräten zur Geruchswahrnehmung zum Einsatz kommen. Das System funktioniert nach dem Prinzip, mit dem Insekten Geruchsstoffe wahrnehmen: Chemische Substanzen binden sich an spezielle Rezeptoren auf den Oberflächen bestimmter Zellen und lösen dabei einen winzigen elektrischen Impuls aus. Dieses System imitierten die Wissenschaftler mit Froscheizellen, die sie durch genetische Veränderungen dazu brachten, an ihrer Oberfläche die Geruchsrezeptoren der Insekten zu bilden. Auf diese Weise gelang es den Forschern von der Universität von Tokio, einen Roboter mittels Duftstoffen zu steuern.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/kunstnase.jpg" alt="" title="kunstnase" width="424" height="600" class="alignnone size-full wp-image-1839" /></p>
<p><em>Kunstnase nutzt lebende Zellen</em></p>
<p>Die Eizellen befanden sich in speziellen flüssigkeitsgefüllten Patronen, die über Elektroden mit Messgeräten in Verbindung standen. In diesen Gefäßen wurden einzelne Zellen in feinen Kapillaren jeweils zwischen zwei Elektroden eingefangen. Auf diese Weise ist war es möglich, den elektrischen Strom zu erfassen, der über die Zellmembran der Eizelle fließt. Duftstoffe erreichen über die Luft die Flüssigkeit und gehen so in Lösung über. Sie gelangten über den Flüssigkeitsstrom auf die Eizellen. Hier reagierten sie mit den Duftrezeptoren an der Oberfläche der Eizellen. Dieser Kontakt löst eine Veränderung der elektrischen Leitfähigkeit der Zellmembran aus, die über die Elektroden an die Messgeräte weitergeleitet werden kann. </p>
<p>Die elektrischen Impulse, die durch die Wahrnehmung der Duftstoffe entstehen, lassen sich auch zur Steuerung elektronischer Geräte nutzen: Als Modell für eine mögliche Anwendung dieser Technik bewegten die Wissenschaftler den Kopf eine Puppe. Unterschiedliche Geruchstoffe konnten eine Bewegung des Kopfes nach links oder rechts auslösen. Der Sensor ist den Wissenschaftlern zufolge hoch sensibel und in der Lage, sogar nah verwandte chemische Substanzen zu unterscheiden.</p>
<p>Die neue Technologie könnte dazu dienen, tragbare Geräte zum Nachweis von Gerüchen zu verbessern. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit sehen die Forscher in der Entwicklung neuer Geräte zur Erfassung von Luftschadstoffen oder bei der Überwachung der Qualität von Nahrungsmitteln.</p>
<p><a href="http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311800">via: www.wissenschaft.de</a></p>
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		<title>Facebook auf der Überholspur</title>
		<link>http://www.futureclick.net/2010/08/facebook-auf-der-uberholspur/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 15:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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Übernimmt Facebook bald die Internet-Weltherrschaft? Im Bereich der am meisten besuchten Webseiten im Internet, ist Facebook nach Hochrechnungen von alexa.com, auf dem Weg Google zu überholen. Aktuell liegt Facebook in dieser Statistik auf Rang zwei. Facebook könnte nach Hochrechnungen bereits in 18 Monaten Google von der Spitze dieser Statistik stürzen. Die Beliebtheit der Facebook Seiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/googlevsfacebook-650x178.jpg" alt="" title="googlevsfacebook-650x178" width="590" height="160" class="alignnone size-full wp-image-1820" /></p>
<p>Übernimmt Facebook bald die Internet-Weltherrschaft? Im Bereich der am meisten besuchten Webseiten im Internet, ist Facebook nach Hochrechnungen von alexa.com, auf dem Weg Google zu überholen. Aktuell liegt Facebook in dieser Statistik auf Rang zwei. Facebook könnte nach Hochrechnungen bereits in 18 Monaten Google von der Spitze dieser Statistik stürzen. Die Beliebtheit der Facebook Seiten zeigt sich allein dadurch, dass man vor Kurzem seinen 500 millionsten Nutzer weltweit registriert hat. Diese Nutzer sorgen dafür, dass Facebook auf dem besten Wege ist Google nicht nur Paroli zu bieten, nein sie sogar in der Gunst der Internet Nutzer zu übertreffen. Aktuell besuchen die Webseiten von Google weltweit in etwa 150 Millionen Menschen am Tag. Hier liegt Facebook mit derzeit 125 Millionen Besuchern noch hinter Google. Aber die Tendenz zeigt, dass sich das bald ändern könnte. Viele Menschen nutzen die Suchmaschine Google, für das Auffinden der unterschiedlichsten Webinhalte, wie sexy Videos, aber auch zum Auffinden wissenschaftlicher Themen oder News aus aller Welt. Allein in den letzten sieben Monaten hatte Facebook, in der Zahl der registrierten Konten, einen Anstieg von in etwa 25 Prozent zu verzeichnen. Die Zahlen stiegen von 400 Millionen registrierten Nutzern auf 500 Millionen registrierte Nutzer.</p>
<p>Auch die Zahl der Unternehmen, die sich einen Account für ihr Unternehmen auf Facebook anlegen, steigen stetig. Die Zahl der Fan Seiten auf Facebook stieg von in etwa4.000.000 auf 16.000.000. Diese Zahlen belegen, als wie wichtig auch Unternehmen dieFacebook Präsenz ansehen. Wenn die Wachstumsrate für beide Unternehmen, also für Google und Facebook gleich weiterverläuft, könnt Facebook bereits im Frühjahr 2012 den Mitbewerber Google in den Zahlen überholen. Dieses Ergebnis erzielte Facebook in nur sechs Jahren. Bleibt abzuwarten wie sich das social Network Twitter entwickelt. In Deutschland steigen die Zahlen der Stars die Twitter nutzen aktuell an. Immerhin hat Twitter es schon auf Platz 11 in Japan der beliebtesten Seiten in Japan gebracht. Diesem Trend folgend finden die Trends der Zukunft Fans natürlich auch unsere Seite aufFacebook oder Twitter.</p>
<p>Ein wenig werden sicherlich auch die Apps, für die Smartphone Handys, dazu beigetragen haben. Mit immer neuen Facebook Apps ist man hier sicherlich auf einem guten Weg. Bereits vor einiger Zeit berichteten wir darüber, das Facebook in den USA Google(Artikel) bei den Zugriffszahlen überholt hat. Ob und wie sich der Trend zur mobilen Nutzung des Internets in diese Zahlen einbringt, bleibt noch abzuwarten. Immer neue Geräte aus dem Mobilfunk Sektor drängen auf den Markt. Zudem werden die Verbindungen für diese Geräte immer schneller. So werden die neuen Netbooks und Notebooks wohl bald eine Alternative für die heimischen PCs sein.</p>
<p><a href="http://www.digitaltrends.com/computing/facebook-projected-to-overtake-google/">via digitaltrends.com</a></p>
<p>+</p>
<p><a href="http://www.trendsderzukunft.de/uebernimmt-facebook-bald-die-internet-weltherrschaft/2010/08/24/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+TrendsDerZukunft+%28Trends+der+Zukunft%29&#038;utm_content=Google+Feedfetcher">http://www.trendsderzukunft.de</a></p>
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		<title>Der Food Foot-Print</title>
		<link>http://www.futureclick.net/2010/08/der-food-foot-print/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Food]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sustainable-Food-Chain: CO2 wird zum immer relevanteren Kaufkriterium. Nicht selten stellen die Konsumenten die Nachhaltigkeit in Frage, wenn die Bio-Kartoffel aus Ägypten kommt und tausende Kilometer hinter sich hat, bevor sie auf dem Teller landet. „Carbon Neutral Product“ von Eosta bietet dafür jetzt eine Lösung: 
Als erster Bio-Lebensmittelhändler Europas verkauft EOSTA klimaneutrales Obst und Gemüse, sodass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sustainable-Food-Chain: CO2 wird zum immer relevanteren Kaufkriterium. Nicht selten stellen die Konsumenten die Nachhaltigkeit in Frage, wenn die Bio-Kartoffel aus Ägypten kommt und tausende Kilometer hinter sich hat, bevor sie auf dem Teller landet. „Carbon Neutral Product“ von Eosta bietet dafür jetzt eine Lösung: </p>
<p>Als erster Bio-Lebensmittelhändler Europas verkauft EOSTA klimaneutrales Obst und Gemüse, sodass die Verbraucher nun CO2-relevante Kaufentscheidungen treffen können. Im Sortiment sind Äpfel und Birnen aus Argentinien, Tomaten aus den Niederlanden sowie Orangen aus Ägypten.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/08/avocado.jpg" alt="" title="avocado" width="580" height="320" class="alignnone size-full wp-image-1813" /></p>
<p>Der Zertifizierungsstandard kommt vom TÜVNord Cert. Mittels so genannter Full Life Cycle Carbon Assessments sind alle produktspezifischen Treibhausgasemissionen transparent: von der Produktion über den Transport bis zur Distribution und Weiterverarbeitung.</p>
<p>Durch den Partner Soil &#038; More (www. soilandmore.com) wird die errechnete Emissions-Menge durch Löschung äquivalenter Emissionszertifikate im Öko-Landbau der jeweiligen Produktionsländer ausgeglichen.</p>
<p><a href="http://www.eosta.com/" target="_blank">Visit: www.eosta.com</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Magazin fürs «Social Web»</title>
		<link>http://www.futureclick.net/2010/07/das-ipad-wird-sozial/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>

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		<description><![CDATA[Das iPad wird sozial: Die Nachrichtenflut von Twitter, Facebook und Co. kennt keine Grenzen. Flipboard, eine neue App für das iPad, räumt auf, und macht eine Art digitale Zeitung daraus. Die Nutzer sollen damit endlich den Überblick behalten.
Flipboard macht es möglich, das «Social Web» mit Twitter, Facebook und Nachrichten auf die gleiche Weise durchzublättern wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das iPad wird sozial: Die Nachrichtenflut von Twitter, Facebook und Co. kennt keine Grenzen. Flipboard, eine neue App für das iPad, räumt auf, und macht eine Art digitale Zeitung daraus. Die Nutzer sollen damit endlich den Überblick behalten.</p>
<p>Flipboard macht es möglich, das «Social Web» mit Twitter, Facebook und Nachrichten auf die gleiche Weise durchzublättern wie eine Zeitschrift. Die bislang nur in langen Listen verfügbaren Statusmeldungen und Mitteilungen der sozialen Netzwerke ordnet Flipboard auf einer Magazinseite an, zweispaltig und in einem aufgelockerten Layout. Enthält ein Facebook-Eintrag oder Tweet einen Link auf ein Foto, ein Video oder eine Webseite, werden diese Inhalte in die Flipboard-Seite eingebunden. Somit sieht der Leser auf einen Blick viel mehr als nur die dürre 140-Zeichen-Botschaft mit ihren oft kryptischen Hyperlinks.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/07/iPad_Flipboard.jpg" alt="" title="iPad_Flipboard" width="580" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1797" /></p>
<p>Flipboard bezeichnet sich als weltweit erstes Magazin fürs «Social Web». Zwar gibt es bereits andere Versuche, aus Twitter-Beiträgen eine Art Social-Media-Zeitung zu erstellen, etwa die Web-Anwendung Twittertim.es. Das intuitive Umblättern, ein übersichtliches Layout und die ansprechende Darstellung von Fotos bringt die neue App aber näher an die Lese-Erfahrung von gedruckten Medien heran. Der Vorstandschef des gleichnamigen Unternehmens, Mike McCue, erklärte zum Start der Anwendung: «Wir sind überzeugt, dass die zeitlosen Prinzipien von Print das Rauschen in den sozialen Medien verringern können und ihren optischen Reiz verstärken.»</p>
<p>Das Magazin wird allerdings nicht von Redaktionen zusammengestellt, sondern von den Nutzern &#8211; also von allen, die in den persönlichen Kreis von Kontakten aufgenommen wurden. Sie verweisen zwar oft auf Angebote von Online-Medien. Zugleich könnte die App ein Anreiz für Medienverlage sein, mit eigenen attraktiven Angeboten ihr Publikum zu sichern und damit Abo- oder Werbeeinnahmen zu erzielen.</p>
<p>Zunächst allerdings fiel das Programm aber dem eigenen Erfolg zum Opfer. Die App löste bei der Einführung am Mittwoch derart großes Interesse aus, dass der Dienst erst einmal seine Grenzen erreichte. Die Anwendung ließ sich zwar herunterladen und installieren. Der Flipboard-Server akzeptierte aber nur eine begrenzte Zahl von Anmeldungen für Twitter und Facebook. Enttäuschte Nutzer sprachen daraufhin vom «Flopboard».</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Y5rqJt5Dq2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Y5rqJt5Dq2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="385"></embed></object></p>
<p>Unternehmenssprecherin Marci McCue antwortete auf eine Anfrage nach der Server-Kapazität, das Unternehmen arbeite an einer Erweiterung. Für neue Nutzer gebe es eine Warteschlange, bis sie ihre Twitter- oder Facebook-Accounts anmelden könnten. Zur Zahl der Downloads am ersten Tag machte McCue keine Angaben.</p>
<p>Die Software fürs iPad wird kostenlos angeboten. Das Unternehmen will Erlöse erzielen, indem beim Flipboard-Blättern ganzseitige Anzeigen auf dem iPad platziert werden. Das Flipboard-Projekt will auch weitere beliebte Orte im Netz integrieren, etwa das Fotoportal Flickr oder den Lokalisierungsdienst FourSquare.</p>
<p><a href="http://www.news.de/technik/855066299/das-ipad-wird-sozial/1/">via: news.de/dpa</a></p>
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		<title>Neuer Riesenstern entdeckt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 17:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leuchtender Riese verblüfft Sternenforscher. Die Liga der Rekordsterne hat Zuwachs bekommen. R136a1 leuchtet zehn Millionen Mal heller als die Sonne und ist massereicher als alle bisher bekannten Sterne. Astronomen stehen vor einem Rätsel: Eigentlich dürfte das stellare Schwergewicht gar nicht existieren.
Ein internationales Astronomenteam hat einen Riesenstern entdeckt, der bisherige Rekorde um ein Vielfaches übertrifft: Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leuchtender Riese verblüfft Sternenforscher. Die Liga der Rekordsterne hat Zuwachs bekommen. R136a1 leuchtet zehn Millionen Mal heller als die Sonne und ist massereicher als alle bisher bekannten Sterne. Astronomen stehen vor einem Rätsel: Eigentlich dürfte das stellare Schwergewicht gar nicht existieren.</p>
<p>Ein internationales Astronomenteam hat einen Riesenstern entdeckt, der bisherige Rekorde um ein Vielfaches übertrifft: Der Feuerball mit der nüchternen Katalognummer R136a1 leuchtet zehn Millionen Mal heller als unsere Sonne. Und R136a1 ist nicht nur der hellste Vertreter seiner Art, den Forscher bisher aufgespürt haben, sondern auch der schwerste. Er besitzt die 265-fache Masse unserer Sonne.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/07/image-113292-galleryV9-xfde.jpg" alt="" title="image-113292-galleryV9-xfde" width="580" height="350" class="alignnone size-full wp-image-1785" /></p>
<p>Am Nachthimmel fällt er dennoch kaum auf, weil er rund zehn Milliarden Mal weiter von der Erde entfernt ist als unser Zentralgestirn. Entdeckt wurde er von den Astronomen um Paul Crowther von der University of Sheffield, die ihren Fund dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (Eso) zu verdanken haben. Die Beobachtungsdaten sollen im britischen Fachmagazin &#8220;Monthly Notices of the Royal Astronomical Society&#8221; veröffentlicht werden, sind aber schon jetzt auf Arxiv.org einzusehen.<br />
Der Riesenstern stellt die Forscher vor ein großes Rätsel: Denn nach der gängigen Theorie dürfte es ihn eigentlich gar nicht geben. 150 Sonnenmassen galten bisher als theoretische Obergrenze für einen stabilen Stern. Im Sternhaufen R136 in der Großen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie unserer Milchstraße, stießen die Wissenschaftler jedoch gleich auf vier Sterne, die mehr als 150 Sonnenmassen haben. Sie pusten permanent starke Sternwinde ins All und verlieren damit beständig an Masse.</p>
<p><strong>&#8220;Die Obergrenze hat sich verschoben&#8221;</strong></p>
<p>Den Astronomen zufolge dürfte R136a1 deshalb bei seiner Entstehung sogar mehr als die 300-fache Masse der Sonne gehabt haben. &#8220;Im Gegensatz zu Menschen werden solche Sterne als Schwergewichte geboren&#8221;, sagte Crowther. &#8220;Anstatt zu wachsen, nehmen sie ab.&#8221; R136a1 habe auf diese Weise in seiner eine Million Jahre währenden Existenz bereits etwa 50 Sonnenmassen verloren.</p>
<p>Auch in der Sternenfabrik NGC 3603 in unserer Heimatgalaxie stießen die Astronomen auf Riesensterne, die bei ihrer Entstehung mehr als 150 Sonnenmassen gehabt haben müssen. Wie sich solche Massemonster bilden, ist nicht klar. &#8220;Entweder sind sie tatsächlich in dieser Größe entstanden, oder aber sie haben sich aus mehreren kleineren Sternen gebildet&#8221;, meint Crowther.</p>
<p>Klar sei aber, dass die Stabilitätsgrenze für Sterne neu bestimmt werden müsse. &#8220;Unsere Ergebnisse bestätigen die gängige Ansicht, dass es eine Obergrenze für die Masse von Sternen gibt&#8221;, sagte Olivier Schnurr vom Astrophysikalischen Institut Potsdam, der an der Studie beteiligt ist. &#8220;Allerdings hat sich der Zahlenwert für diese Obergrenze um den Faktor Zwei auf etwa 300 Sonnenmassen nach oben verschoben.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,707742,00.html">via: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall</a></p>
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		<title>Methusalem-Gen geknackt</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Altersforschung: Wissenschaftler knacken Methusalem-Gene. Fit mit 100 Jahren (Designer Viktor Schreckengost 2006): Nicht nur eine Frage der Gene
Sie suchten das Geheimnis des gesunden Alterns und durchforsteten das Erbgut von mehr als tausend Greisen. Jetzt haben Forscher entdeckt: 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Wer viele davon trägt, hat gute Chancen auf den hundertsten Geburtstag.


Eugénie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/07/image-106130-galleryV9-yxji-150x150.jpg" alt="" title="VIKTOR&#039;S 100TH" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-1772" /></p>
<p>Altersforschung: Wissenschaftler knacken Methusalem-Gene. Fit mit 100 Jahren (Designer Viktor Schreckengost 2006): Nicht nur eine Frage der Gene<br />
Sie suchten das Geheimnis des gesunden Alterns und durchforsteten das Erbgut von mehr als tausend Greisen. Jetzt haben Forscher entdeckt: 150 Genvarianten sorgen für ein langes Leben. Wer viele davon trägt, hat gute Chancen auf den hundertsten Geburtstag.</p>
<p><span id="more-1769"></span><br />
<img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/07/image-106130-galleryV9-yxji.jpg" alt="" title="VIKTOR&#039;S 100TH" width="580" height="400" class="alignnone size-full wp-image-1772" /></p>
<p>Eugénie Blanchard, das sagt uns das Online-Lexikon Wikipedia, ist, wenn man so will, das Oberhaupt der Menschheit: Mit 114 Jahren ist sie derzeit der älteste lebende Mensch der Welt. Am 16. Februar 1896 wurde sie auf der französischen Insel der Kleinen Antillen Saint-Barthélemy geboren und hat fast ihr ganzes Leben dort gelebt. Noch älter wurde die Südfranzösin Jeanne Calment, die 1997 starb: Sie lebte 122 Jahre und 164 Tage, die längste bis dato bekannte Spanne überhaupt. Eine Lebensdauer von 102 Jahren wie die des amerikanischen Designers Viktor Schreckengost (unser Bild) ist inzwischen nichts Besonderes mehr.</p>
<p>Denn Industrialisierung, bessere Hygiene und der medizinische Fortschritt haben nach und nach die natürliche Altersgrenze des Menschen nach oben verschoben: Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt mit jedem Jahr um weitere drei Monate &#8211; und das seit gut 160 Jahren. Generell liegt sie in den Industrieländern derzeit bei rund 80 Jahren.</p>
<p>Aber was genau unser Lebensalter bestimmt, kann keiner sagen. Um es gleich vorneweg zu sagen: Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird das auch niemals gelingen &#8211; viel zu komplex ist der Alterungsprozess, zu viele Faktoren beeinflussen unsere Vitalität, unsere Gesundheit sowie unsere geistigen und körperlichen Fähigkeiten.</p>
<p>Und doch hat die Forschung unser Verständnis und unser Wissen über das Altern in den vergangenen Jahren revolutioniert.</p>
<p><strong>Meilenstein der Altersforschung<br />
</strong><br />
Zu den Forschern, die dem Quell der ewigen Jugend hinterherjagen, gehört auch eine Forschergruppe um Paola Sebastiani und Thomas Perls von der Boston University, die jetzt im Fachmagazin &#8220;Science&#8221; von sich reden macht: Ihr Ansatz &#8211; die Jagd nach den Methusalem-Genen &#8211; ist zwar nicht neu, aber er wird trotzdem als Meilensteinen in die Geschichte der Altersforschung eingehen. Denn Sebastiani, Perls und seine Kollegen sind die ersten, die ein genetisches Muster für Langlebigkeit entschlüsselt haben.</p>
<p>150 verschiedene Merkmale im Erbgut haben sie identifiziert, die für ein langes Leben offenbar ausschlaggebend sind. Ihre Erkenntnis leiten sie aus den Genom-Analysen von 1055 Hochbetagten ab, Menschen, deren Alter zwischen 95 und 119 Jahren lag und die obendrein noch überraschend fit waren. Ihnen stellten sie verschiedene Kontrollgruppen von insgesamt 1267 Personen gegenüber, darunter zum Beispiel eine, deren Eltern im Schnitt &#8220;nur&#8221; 73 Jahre alt geworden waren.</p>
<p>Die &#8220;Hundertjährigen&#8221;, wie die Forscher die Gruppe der Hochbetagten nannten, hatten etwas, was die Kontrollpersonen nicht hatten: Je mehr der maßgeblichen 150 Varianten sich in ihrem Erbgut befanden, desto länger lebten sie &#8211; und zwar bei relativ guter Gesundheit. So besaß die Gruppe der über 110 Jahre alten Versuchsteilnehmer die meisten der Genvarianten, die mit Langlebigkeit assoziiert sind.</p>
<p>Die Studienart, die Genetiker anwendeten, ist eine Methode, die in den vergangenen Jahren immer mehr in Mode gekommen ist: Sie nennt sich GWAS, was auf Englisch Genome-wide association study heißt und mehr oder weniger die Kombination aus epidemiologischen Studien und Genom-Analysen ist. Dabei untersuchen die Forscher sogenannte Punktmutationen, das heißt einzelne veränderte Bausteine der DNA, die ungleich verteilt im menschlichen Genom auftreten, und von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind. Auf diese Weise konnten die Forscher die Hundertjährigen anhand ihrer genetischen Signaturen sogar in 19 Gruppen einteilen. Jede Gruppe korrelierte mit einer bestimmten Lebensdauer.</p>
<p><strong>Methusalem-Gene schützen auch vor Krankheiten<br />
</strong><br />
Die Ergebnisse der Forscher verführen freilich zu weitreichenden Visionen: Die Entschlüsselung dieser genetischen Muster kann den Fortschritt zu einer &#8220;personalisierten Genforschung und zu medizinischer Betreuung mit Prognosecharakter&#8221; weiter vorantreiben, glaubt etwa der Biostatistiker Perls. Und Sebastiani ist der Meinung, dass die Analysemethode, die das Forscherteam entwickelt hat, auf andere komplexe Merkmale übertragen werden könnte. Die Hoffnung der Forscher ist es, auch bei Alzheimer, Parkinson oder Herzerkrankungen genetische Muster zu finden &#8211; und so eine maßgeschneiderte Therapie oder bessere Präventionsmöglichkeiten zu entwickeln.</p>
<p>Auch das Zusammenwirken von Altern und Krankheit haben die Forscher in ihren Analysen miteinbezogen. Bei den Testpersonen mit den Methusalem-Genen würden altersbedingte Krankheiten wie etwa Demenz deutlich später ausbrechen, berichten sie. Allerdings, das haben die GWAS-Analysen der Forscher ebenfalls ergeben, ist das Vorkommen von Genvarianten, die mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Erkrankungen in Verbindung gebracht werden, keineswegs geringer als in den Vergleichsgruppen.</p>
<p>Die Befunde legten aber nahe, dass die Langlebigkeitsgene den Ausbruch genetisch vorbestimmter Krankheiten verzögerten. &#8220;Deshalb könnte die Vorhersage von Krankheitsrisiken anhand krankheitsverursachender Genvarianten ungenau und irreführend sein&#8221;, schreiben die Forscher. Schließlich könnten andere Genvarianten, wie etwa die Langlebigkeitsgene, das Erkrankungsrisiko mindern.</p>
<p>Eines haben die Forscher dennoch nicht vergessen &#8211; und gleich zu Beginn ihres &#8220;Science&#8221;-Artikels geschrieben: Gesundes Altern wird nicht allein durch die Gene bestimmt. Und wer weit vor seiner genetisch definierten Zeit stirbt, ist häufig selbst schuld. &#8220;Rauchen, fehlende Bewegung und üble Ernährung&#8221;, das hat der Altersforscher Tom Perls bereits vor vielen Jahren einmal gesagt, seien die gängigsten Abkürzungen in den Tod.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,704146,00.html">via: www.spiegel.de/wissenschaft/</a></p>
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		<title>Kaffee Trinker leben länger</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 20:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<category>Studien</category><category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Langzeitstudie: Tee- und Kaffeetrinker werden seltener herzkrank. Kaffee ist schlecht für die Pumpe? Von wegen. Der Koffein-Muntermacher senkt das Risiko von Herzerkrankungen, das zeigt eine Langzeitstudie mit fast 40.000 Teilnehmern. Noch gesünder sind Teetrinker &#8211; doch das liegt nicht direkt am Getränk ihrer Wahl.
Menschen, die regelmäßig Tee oder Kaffee trinken, werden seltener herzkrank. Der moderate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langzeitstudie: Tee- und Kaffeetrinker werden seltener herzkrank. Kaffee ist schlecht für die Pumpe? Von wegen. Der Koffein-Muntermacher senkt das Risiko von Herzerkrankungen, das zeigt eine Langzeitstudie mit fast 40.000 Teilnehmern. Noch gesünder sind Teetrinker &#8211; doch das liegt nicht direkt am Getränk ihrer Wahl.</p>
<p>Menschen, die regelmäßig Tee oder Kaffee trinken, werden seltener herzkrank. Der moderate Genuss beider Getränke senke offenbar das Risiko von Herzerkrankungen, berichten Forscher im Fachblatt &#8220;Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.futureclick.net/wp-content/uploads/2010/06/image-74467-galleryV9-tgrl.jpg" alt="" title="TURKEY-COFFEE" width="580" height="450" class="alignnone size-full wp-image-1756" /></p>
<p>Die Experten sammelten 13 Jahre lang Auskünfte von 37.514 Niederländern im Alter zwischen 20 bis 69 Jahren zu deren Kaffee- und Teeverbrauch und verglichen die Angaben mit Fällen von Herzerkrankungen und Tod in diesem Personenkreis. Während der Untersuchung starben 1387 Teilnehmer an Herzkrankheiten.<br />
Je nach Konsum wurden die Probanden in sechs Gruppen aufgeteilt, angefangen bei weniger als einer Tasse bis zu über sechs Tassen pro Tag. Berücksichtigt wurden für die Analyse mehr als 20 Gesundheitskriterien.</p>
<p>Drei bis sechs Tassen Tee pro Tag könnten die Gefahr, an einem Herzleiden zu sterben, um bis zu 45 Prozent verringern, schreiben die Wissenschaftler. Bei mehr als sechs Tassen Tee sei das Risiko für Herzkrankheiten um 36 Prozent geringer als bei Menschen, die weniger als eine Tasse pro Tag trinken. Auch zwei bis vier Tassen Kaffee am Tag mindern das Risiko von Herzerkrankungen um 20 Prozent, berichten die Forscher. Allerdings verliert Kaffee auf Dauer seine Muntermacher-Wirkung, wie eine Studie kürzlich zeigte.</p>
<p><strong>Gebremste Alterung<br />
</strong><br />
Drei Viertel der Teekonsumenten in der Studie bevorzugten Schwarztee. Den Ergebnissen zufolge kann Tee hemmungslos genossen werden. Auch Kaffeekonsum senke das Risiko für Herzkrankheiten. Allerdings werden Leute, die mehr als vier Tassen Kaffee trinken, im Vergleich zu Teetrinkern häufiger krank. Die Wissenschaftler erklären das aber nicht mit den Inhaltsstoffen des Kaffees, sondern mit den Lebensgewohnheiten der Konsumenten: Die Studie zeigt, dass Kaffeetrinker weniger auf ihre Gesundheit achten.</p>
<p>Dass der Gesundheitszustand von Teetrinkern besser ist, liege an den sonstigen Gewohnheiten von Kaffeetrinkern: Sie rauchten oft und ernährten sich weniger gesund, schreiben die Forscher um Yvonne van der Schouw vom University Medical Center Utrecht. Bei den Personen mit einem hohen Kaffeekonsum war zudem das Bildungsniveau niedriger, es gab mehr Diabetes-Patienten, der Hüftumfang war größer und der Cholesterinspiegel höher.</p>
<p>Die Ergebnisse belegten, dass Kaffee- und Teetrinken positiv auf die Gesundheit wirkten, resümiert die Leiterin der Studie, Yvonne van der Schouw. Den positive Effekt der Getränke führen die Wissenschaftler auf die darin enthaltenen Oxidations-Hemmer zurück: Antioxidantien fangen freie Radikale ab, also kurzlebige Molekülfragmente im Körper, die als Ursache des Alterungsprozesses gelten.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,701681,00.html">via: www.spiegel.de/wissenschaft</a></p>
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