Die Zukunft des Autofahrens
Mehr Technik, weniger Unfälle – so lautet das Prinzip im Autobau der Zukunft. Große Automobilzulieferer wie Siemens VDO arbeiten bereits an der Sicherheitsausstattung für die kommende Pkw-Generation. Hier einen Überblick über Technologien, die schon 2010 Standard sein könnten.
Kamera statt Spiegel
Videokameras ersetzen Spiegel. Vorteil: Kameragehäuse sind kleiner und windschlüpfriger als Spiegel; der Fahrer muss den Blick nicht von der Straße nehmen, sondern sieht die Bilder auf dem Armaturenbrett.
Bei Einbahnstrasse: Alarm
Geisterfahrer-Alarm: Künftig überwachen Kameras das gesamte Verkehrsgeschehen. Tauchen Verkehrsschilder wie „Einfahrt verboten“ am Straßenrand auf wird der Fahrer gewarnt, wenn er in die jeweilige Straße einbiegt.
Der Airbag für die Fußgänger
Airbags auch für außen: Geländewagen (SUVs) verursachen bei Unfällen oft schwere Schäden an kleineren Fahrzeugen. Dieses Risiko wird künftig durch Außen-Airbags verringert. Sie sind unterhalb von Türen und Stoßstange angebracht.
Nie wieder im Parkhaus umherirren
Am Flughafen Heathrow entsteht derzeit ein Parkhaus, das die Kunden daran erinnert, wo sie geparkt haben. Das funktioniert so:
Strom sparen mit Tiefkühlpizza
Aus Neuseeland kommt eine neue Idee zum Stromsparen. Kühlhäuser werden als Energie-Speicher genutzt. Das Prinzip ist einfach: Nur wenn viel Strom im Netz vorhanden ist, etwa wenn Windkraftanlagen auf Hochtouren laufen, werden die Kühlaggregate gestartet und die Temperatur im Lager gesenkt.
Mausefalle verschickt SMS
Die Schädlingsbekämpfungsfirma Rentokil hat eine Hightech-Mausefalle vorgestellt. Technik: Infrarotstrahlen registrieren, sobald ein Nager in die Kiste krabbelt. Dann wird die Öffnung elektrisch verschlossen.
